Von Zeitungen, harten Brötchen und Ameisen

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Nach dem Grillen steht die Reinigung des Grillrosts auf dem Programm.

Praktische und skurrile Tipps zum Reinigen des Grillrosts

Nach der Grillparty ist vor dem Reinigen des Rosts. Der eine erledigt es spätestens am nächsten Tag, der andere wartet einfach bis zum nächsten Grillevent. Leichter wird’s dadurch aber auch nicht unbedingt. Grillexperten raten, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Am einfachsten lasse sich ein Rost reinigen, indem er erst gar nicht so schmutzig wird. Vorm Grillen sollte man den Rost daher mit etwas Speiseöl einreibe, damit sich nicht allzu hartnäckige Krusten ansetzen. Aber Achtung: Den Rost nicht im Öl ertränken, sonst tropft dieses beim Grillen in die Glut und fängt Feuer. Aber auch mit diesem Tipp bleibt nicht alles blitzeblank, so ganz kommt man ums Reinigen nicht herum. In diversen Haushalts- und Grillforen gibt es unterschiedliche Tipps zum Saubermachen von Rost und Grillutensilien – sowohl skurrile wie auch nützliche.

Viele Verbraucher setzen auf die Tageszeitung. Mit Zeitungspapier lässt sich der Grillrost nämlich leicht reinigen. Sobald er abgekühlt ist sollte er in die Zeitung eingewickelt und mit Wasser begossen werden. Das Ganze über Nacht einweichen lassen und ein Großteil des Schmutzes bleibt dann am nächsten Tag an der Zeitung hängen und kann entsorgt werden. Die Reste einfach mit einem Lappen entfernen. Viele Verbraucher legen den Grillrost aber auch einfach ins Gras. Morgentau und Feuchtigkeit helfen beim Einweichen, sodass die Reste ohne großen Kraftaufwand entfernt werden können. 

Einweichen ist ohnehin sehr beliebt. So finden sich auf der Internetseite frag-mutti.de viele verschiedene Ratschläge. „Einen stark verkrusteten Grillrost kriegt man sauber, wenn man ihn über Nacht zusammen mit einem Teelöffel Geschirrspül-Pulver (für die Maschine) in eine Plastiktüte tut. Falls die Kruste schon sehr trocken und hart ist, etwas Wasser dazu. Am nächsten Morgen geht alles auch ohne Scheuern leicht ab“, schreibt hier zum Beispiel ein Nutzer. Auf Backofenreiniger setzt ein anderer, auch eine Waschpulverlauge in der Badewanne wird vorgeschlagen. 

Und dann gibt es noch die Fraktion, die auf Schmirgeln setzt: Der eine empfiehlt, einen feuchten Schwamm in die Aschenreste zu tunken, der nächste bevorzugt den alten Kaffeesatz vom Frühstück zum Entfernen der angekohlten Speisereste vom Grill. Die lassen sich mit beiden Methoden wirklich gut lösen und danach muss der Rost einfach nur noch mit Wasser abgespült werden. Effektive Methoden, die ebenso wie die Zeitungspapier-Variante einige Fürsprecher haben. Weniger bewährt hat sich hingegen der Vorschlag, harte Brötchen als Putzmittel zu benutzen – aber auch das gibt es. Auch geknüllte Alufolie wird häufig genommen und ist durchaus effektiv. Der Umwelt zuliebe ist es aber sinnvoll, nur saubere Reste zu nehmen und dafür keine neue zu benutzen. Ganz gemütliche Grillmeister lassen andere für sich arbeiten. Wer am Waldrand wohnt oder einen großen Garten hat, kann den dreckigen Grillrost einfach in die Nähe eines Ameisenhaufens legen. Die fleißigen Tierchen bedienen sich dann über Nacht ausgiebig an den angekohlten Essenresten, sodass der grobe Dreck weg ist. Zu groß sollte die Kolonie aber vielleicht nicht sein, so der augenzwinkernde Hinweis. Denn sonst sei unter Umständen am nächsten Morgen der ganze Rost verschwunden … - th

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