Singende Gartenbesucher

Zikaden: So entsteht das laute Zirpen der Insekten im Sommer

Zu sehen ist eine Rhododendron-Zikade, sie sitzt auf einem grünen Blatt und hat eine orange-grüne Färbung (Symbolbild).
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Die Rhododendron-Zikade fällt durch ihre besondere Musterung auf (Symbolbild).

Zikaden sind schwer zu entdecken, dafür umso leichter zu hören. Die Tiere machen im Sommer abends oft mit ihrem lauten Zirpen auf sich aufmerksam.

Berlin – Das Zirpen der Zikaden kennt wohl jeder, der schon mal in einem wärmeren Land in Urlaub war. Doch auch hierzulande verbreiten sich die Tiere immer mehr und sind dann an warmen Abenden lautstark aus dem Garten zu hören. Zikaden unterscheiden sich dabei von Grillen in einigen Punkten und sind weltweit mit mehr als 45.000 Arten vertreten*, wie 24garten.de* berichtet.

Das Zirpen der Zikaden ist ihr auffälligstes Merkmal. Wichtig zu wissen ist, dass lediglich die Singzikaden von Menschen auch gehört werden. Alle anderen Arten erzeugen zwar auch Laute, die sind für das menschliche Ohr aber nicht zu hören. Am Hinterleib der Singzikaden sitzt das sogenannte Trommelorgan. Mit Muskelkraft setzen die Tiere dieses Organ in Schwingungen, direkt unter dem Singmuskel sitzt zudem ein großer Luftsack, wodurch die Zikaden die Resonanz ihres Gesanges steigern. Hauptsächlich dient das Zirpen dem Anlocken von Weibchen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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