Maximale Auslastung

Vermieter rät zukünftigen Mitbewohnern, abwechselnd im Bett zu schlafen

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Der Kampf um Wohnungen nimmt immer kuriosere Züge an (Symbolbild).

Der Wohnungsmarkt ist hart umkämpft und Vermieter wollen aus jedem verfügbaren Quadratmeter Kapital schlagen. Dabei kommt es immer wieder zu dreisten Angeboten.

Der Wohnungsmarkt ist für Vermieter äußerst lukrativ. Das spiegelt sich auch immer mehr in kuriosen Inseraten wider. Und Wohnungssuchenden bleibt fast nichts anderes übrig, als diese in Betracht zu ziehen.

"Geeignet für Schichtarbeiter": Bewohner sollen abwechselnd Bett benutzen

Nun macht ein Wohnungsinserat, das offensichtlich aus Australien stammt, auf sich aufmerksam, das dem Fass noch einmal den Boden ausschlägt und sich nahtlos in andere Kuriositäten einreihen kann: d as Zimmer für Schichtarbeiter.

Die Anzeige wurde auf der Facebook-Seite "Kmart Unhacks & Roasts" geteilt, wo sich die Nutzer nun darüber aufregen. Das Zimmer verfügt nämlich über ein einziges Bett, das laut Vermieter von mehreren Personen benutzt werden kann. Deshalb sei es "ideal für Schichtarbeiter". So könne das Bett abwechselnd nachts und tagsüber belegt werden - wenn sich der jeweils andere Mitarbeiter in der Arbeit befindet. "Wenn ihr jemanden kennt, dann informiert ihn darüber, dass es dieses Zimmer gibt", meint der Vermieter in seiner Anzeige.

Für das geteilte Bett verlangt er 123 australische Dollar - ob dieser Preis wöchentlich oder monatlich gezahlt werden soll, bleibt offen. Nichtsdestotrotz ein Unding für viele Leser: "Es ist ein Wunder, dass nicht noch ein Nachmittagsarbeiter hineingestopft werden soll. Um sicherzugehen, dass das Bett niemals leer ist", heißt es zum Beispiel.

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Obendrein drücken die Zimmerregeln, die an die Wand gekritzelt worden sind, den Usern aufs Gemüt. Für ein winziges Zimmer gibt es nämlich recht viele davon: So sollen unter anderem die Lichter ausgemacht werden, wenn niemand den Raum benutzt und die Schranktüren nicht offen stehen. "Es ist eine traurige Situation, wenn das für jemanden die einzige Wohnungsmöglichkeit darstellen sollte", fasst eine Nutzerin das Angebot passend zusammen.

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