Purpurglockenwein nicht zu warm überwintern

Für den aus Mexiko stammenden Rhodochiton atrosanguineus ist eine Temperatur von zehn bis fünfzehn Grad ideal. Foto: Nzfauna/Wikipedia (CC BY 3.0 DE)

Berlin (dpa/tmn) - Der hübsche Purpurglockenwein ist seit einigen Jahren wieder vermehrt in Gärtnereien zu finden. Allerdings ist er nicht winterhart. Wie geht man in der kalten Jahreszeit mit der aus Mittelamerika stammenden Pflanze um?

Der Purpurglockenwein (Rhodochiton atrosanguineus) stammt ursprünglich aus Mexiko. Sie hat violette Blüten und schmucke Blätter. Die Pflanze ist zwar nicht winterhart, kann aber die kalte Zeit im Haus verbringen. So muss sie nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Wichtig ist, dass der Purpurglockenwein rechtzeitig ins Haus geholt wird, da er schon Temperaturen unter 5 Grad übelnimmt. Im Haus sollte er an einem hellen, nicht zu warmen Platz stehen. 10 bis 15 Grad sind ideal. Der BDG rät, während der Winterzeit nur vorsichtig zu gießen. Die Erde sollte zwar nicht ganz austrocknen, ist sie aber zu nass, kann sich schnell Schimmel bilden.

Ein Tipp für kleine Wohnungen: Wie bei Geranien können Hobbygärtner vom Purpurglockenwein Stecklinge bewurzeln und nur diese überwintern lassen. Da der Purpurglockenwein schnell wächst, wird man im nächsten Jahr auch so wieder eine schöne Pflanze haben.

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