Gartenarbeit

Aufgepasst: Diese Gehölze sollten Sie noch im Juli schneiden

Rote Johannisbeeren hängen am Strauch.
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Rote Johannisbeeren werden direkt nach der Ernte zurückgeschnitten.

Im Juli ist die Zeit gekommen, einige Obstgehölze wie Rote Johannisbeeren zurückzuschneiden. So sichern Sie eine ertragreiche Ernte im nächsten Jahr.

Rote Johannisbeeren, Sommer-Himbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren laden im Sommer zu kleinen Naschereien direkt am Strauch ein. Ab Juli wird es aber langsam Zeit, sich Gedanken um die Ernte im nächsten Jahr zu machen. Damit die Pflanzen nämlich nicht vergreisen und auch in der kommenden Saison zahlreiche Früchte tragen, braucht es regelmäßig einen Rückschnitt* – vor allem nach der Ernte im Juli. Zudem lassen sich nun die jungen Ruten gut von den alten Trieben unterscheiden.

Sommer-Himbeeren schneiden: So bereiten Sie sie auf die nächste Saison vor

Sommer-Himbeeren brauchen direkt nach der Ernte einen Rückschnitt. Erledigen Sie dies am besten gleich, nachdem Sie eine Rute abgeerntet haben – diese werden anschließend direkt über dem Boden mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten. So können Sie nach und nach die abgeernteten Ruten entfernen und laufen nicht Gefahr, versehentlich junge Triebe einzukürzen. Wenn nach dem Rückschnitt noch mehr als zehn starke, diesjährige Hauptruten übrig sind, dünnen Sie auch hier noch etwas aus. Anschließend binden Sie die jungen Triebe an einem Spalier auf.

Rote und Weiße Johannisbeeren im Juli schneiden

Die schönsten und leckersten Früchte tragen Johannisbeer-Sträucher an den zwei- und dreijährigen Trieben. Deshalb dürfen Sie beim Rückschnitt nach der Ernte nicht zu viele ein- und zweijährige Triebe abschneiden. Stattdessen müssen Sie die Haupttriebe entfernen, die älter als drei Jahre sind. Von diesen ist in den kommenden Jahren kaum noch ertragreiche Ernte zu erwarten. Die Triebe werden direkt an der Basis um Hauptstamm abgetrennt, sodass keine Stummel zurückbleiben.

Abgesehen davon werden bodennahe Seitentriebe und schwache, störende Äste an der Basis abgeschnitten, sodass maximal zehn bis zwölf Haupttriebe übrig haben – am besten weniger. Sind die Triebe nämlich zu dicht aneinander, bleiben die Trauben klein und schmecken nicht so süß.

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Stachelbeeren schneiden: So gehen Sie vor

Der Erhaltungsschnitt bei den Stachelbeeren kann im Frühjahr zwischen Februar und März, aber auch im Sommer nach der Ernte vorgenommen werden. Hier hat er den Vorteil, dass sich die abgeernteten Triebe besser erkennen lassen. Abgeschnitten werden letztendlich alle Triebe, die älter als fünf Jahre sind. Sie sind auch an der dunkleren Rinde zu erkennen und werden regelmäßig durch junge Triebe ersetzt. Insgesamt sechs bis acht der starken Haupttriebe dürfen pro Jahr stehen bleiben. Die übrigen Haupttriebe und Bodentriebe werden an der Basis abgeschnitten. Außerdem schneiden Sie alle Triebe ein, die zu nach innen wachsen oder zu dicht stehen. Seitentriebe werden am unteren Drittel der Pflanze eingeschnitten. Da die besten Früchte an den älteren Haupttrieben oder einjährigen Seitentrieben wachsen, lassen Sie diese stehen.

Brombeeren nach der Ernte im Juli in Form bringen

Im Juli nach der Ernte muss auch beim Brombeer-Strauch in der Regel ein Pflege-Schnitt zum Ausgeizen her. Der Fokus liegt dabei auf den diesjährigen Routen, deren seitliche Triebe für Unordnung sorgen. Die diesjährigen Ruten werden an ein Spalier gebunden und die Seitentriebe auf ein bis zwei Knospen eingekürzt. Zudem werden schwache Bodentriebe entfernt. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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