Lavendel überwintert in unbeheizten Räumen

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Lavendel blüht im Garten. Im Winter kann er allerdings Probleme bekommen. Foto: Downderry Nursery

Düsseldorf (dpa/tmn) - Lavendel fühlt sich am Mittelmeer wohl, aber auch in Nordeuropa kann er überleben. Im Winter sollte er aber besser im Keller überwintern. Oder eine Unterlage schirmt die Kälte ab.

Lavendel in Töpfen oder Kübeln im Haus überwintert am besten in einem unbeheizten Raum. Geeignet sind zum Beispiel Kellerräume, ein kühler Treppenaufgang oder eine helle Garage, erläutert die Lavendel-Initiative Downderry. Soll Lavendel in Töpfen draußen überwintern, wird er idealerweise mit Styropor oder einer Holzunterlage vor Bodenkälte geschützt. Friert es, kann die Pflanze zusätzlich vorübergehend mit einer Strohmatte umschlossen und so vor der Kälte geschützt werden.

Die Bezeichnung "Winterhart" finden Verbraucher oft auf Etiketten von Gehölzen oder Stauden. Sie beruht auf Erfahrungswerten, die besagen, dass eine Pflanzenart im Schnitt in mehr als 80 Prozent der Fälle den Winter im Freiland ohne Schaden übersteht. Die Bezeichnung basiert auf den sogenannten Winterhärtezonen: Sie legen für eine Region einen Temperaturbereich fest.

Ganz sicher können sich Hobbygärtner aber nicht sein, dass ihre "winterharte" Pflanze in der Kälte tatsächlich keinen Schaden nimmt: Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Nährstoffversorgung, Nässe und Trockenheit haben darauf auch noch Einfluss.

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