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Japankäfer – gefährdet er die Ernte? Erster Fund in Deutschland

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Zu sehen sind einige Japankäfer, die an einem Blatt fressen (Symbolbild).
Der Japankäfer wurde erstmals auch in Deutschland lebend nachgewiesen (Symbolbild). © Ivan Kuzmin/Imago

Japankäfer ähneln Maikäfern und sehen unscheinbar aus. Doch sie können große Schäden bei Ackerbau und Obst anrichten. Nun wurde einer in Deutschland entdeckt.

Freiburg – Erstmals tauchte der Japankäfer schon im Juli 2021 in Basel auf, also grenznah zu Deutschland. Im November 2021 ging nun auch hierzulande ein Exemplar in die Falle.
Was die Entdeckung des Japankäfers für die Ernte bedeuten könnte, erklärt 24garten.de*.

Der Japankäfer (Popillia japonica) stammt aus Asien und gehört zu den Blatthornkäfern. Optisch ähnelt er ein wenig unseren Maikäfern. Erwachsene Tiere werden etwa einen Zentimeter lang und halb so breit, also deutlich kleiner als Maikäfer. Ihr Körper hat einen metallisch-grünen Schimmer, die Deckflügel sind braun, die Seiten des Käfers weisen schwarz-weiß wirkende Streifen auf. Genaugenommen handelt es sich um Haarbüschel in verschiedenen Farben. Japankäfer haben laut dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) über 300 Wirtspflanzen. Und genau das ist das Problem der Neuentdeckung in Deutschland. Wie aus einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) vom 23. November 2021 hervorgeht, hat der Pflanzenschutzdienst des Regierungspräsidiums in einer Pheromonfalle Anfang November einen männlichen Japankäfer entdeckt. Dies sei der erste amtlich bestätigte Fund eines lebenden Tieres in Deutschland. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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