Rücksicht auf Tiere nehmen

Hecke schneiden oder roden nur bis 28. Februar erlaubt

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Für viele Tiere sind Gartenhecken beliebte Zufluchts- und Lebensräume. Daher darf ein umfangreicher Beschnitt nur innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens im Jahr erfolgen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wer zur falschen Jahreszeit die Gartenhecke zu stark beschneidet, kann der heimischen Tierwelt enormen Schaden zufügen. Es gilt daher, gesetzliche Fristen einzuhalten. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

Bonn (dpa/tmn) - Hobbygärtner müssen sich beeilen: Wer eine Hecke radikal abschneiden oder gar entfernen will, muss dies noch bis Ende Februar tun. Danach verbietet das Bundesnaturschutzgesetz diese Arbeiten bis Sommerende. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Das Verbot vom 1. März bis 30. September umfasst das Zerstören, Roden und starke Zurückschneiden von Hecken, Wallhecken, Gebüschen sowie Röhricht- und Schilfbestände in Siedlungen und in der freien Landschaft. So sollen darin lebende, nistende und brütende Tiere beschützt werden. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 50 000 Euro geahndet werden, es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Nicht betroffen von dem Verbot sind aber Form- und Pflegeschnitte, die dazu dienen, den Zuwachs der Pflanzen zu entfernen. Aber auch hier sollten Gartenbesitzer auf brütende Tiere Rücksicht nehmen.

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