Handbuch oder Herstellerseiten

Gefrierschränke für Keller brauchen Klimaklasse SN oder N

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Gefrierschränke, die im Keller stehen, sollten die Klimaklassen SN oder N haben. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Will man eine Gefriertruhe im Keller platzieren, sollte man auf die Klimaklasse achten. Denn die Umgebungstemperatur beeinflusst die Funktionsweise des Geräts.

Berlin (dpa/tmn) - Gefrier- und Kühlgeräte werden in sogenannte Klimaklassen eingeteilt. Diese grenzen die für das Produkt optimale Umgebungstemperatur ein.

Geräte, die im Keller oder in anderen kühlen Räume stehen sollen, sollten für die Klimaklassen SN oder N freigegeben sein, erläutern Experten in der Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2017/18". Diese haben mehrere Umweltministerien und Energieagenturen der Länder herausgegeben.

SN steht für subnormal und einen Temperaturbereich von 10 bis 32 Grad, N für normal und 16 bis 32 Grad. Die Klasse ST für subtropisch dagegen umfasst Umgebungstemperaturen zwischen 18 und 38 Grad und T wie tropisch 18 bis 43 Grad. Geräte dieser Klassen können also in Räumen stehen, die sich im Sommer stark aufheizen. Die Angaben zur Klimaklasse finden sich im Handbuch oder auf den Herstellerseiten.

Ist es im Raum zu kalt für die Geräte, kann es sein, dass der Thermostat nicht richtig arbeiten. Ist es hingegen zu warm, steigt der Stromverbrauch an. Außerdem kann die Temperatur im Inneren womöglich nicht gehalten oder das Gerät sogar überlastet werden.

Die Klimaklassenangaben darf man nicht verwechseln mit einer weiteren Klassifizierung der Geräte entsprechend ihrer Energieeffizienz. Hier gibt es Gruppen von A+++ bis D.

Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2017/18"

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