Nachbarschaftsstreit

Fünf Gründe, warum Sie Stress mit den Nachbarn haben

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Stress mit den Nachbarn ist manchmal echt zum Haareraufen.

Wenn aus Mücken Elefanten werden: Streit unter Nachbarn geht auf Dauer an die Substanz. Was erlaubt ist und was zu weit geht, erfahren Sie hier.

Fast jeder von uns hat sich schon einmal über seine Nachbarn geärgert. Kommt es dabei zu einer Auseinandersetzung, gipfelt diese gerne mal in einem heftigen Nachbarschaftsstreit. Was zwischen Nachbarn erlaubt ist und wo die Grenzen liegen, lesen Sie hier.

Grund 1: Haustiere

Ob Hund, Katze oder Maus: Die Deutschen lieben ihre Haustiere und behandeln sie wie vollwertige Familienmitglieder. Dennoch stört sich hin und wieder einer an den tierischen Hausbewohnern. Wenn Ihr Hund ständig bellt oder die Katze ihr Geschäft im Nachbarsgarten verrichtet, ist die nächste Streitigkeit nicht weit.

Generell gilt: Die Interessen und Belange der übrigen Hausbewohner dürfen nicht untergraben werden. Fühlt sich ein Nachbar zum Beispiel von Bellos Dauerkläffen gestört und stößt bei Ihnen damit auf taube Ohren, wird er sich früher oder später an den Vermieter wenden. Und der kann Ihnen das Halten von Katzen und Hunden aus triftigen Gründen verbieten.

Lesen hierzu auch: Haustiere in der Wohnung: Kennen Sie Ihre Rechte?

Grund 2: Schwarzbauten

Von selbstgebauten Gartenhäuschen über unberechtigt aufgestellte Zäune bis hin zu nicht genehmigten Solaranalgen: Wer sich keine Baugenehmigung einholt und sogenannte Schwarzbauten errichtet, riskiert Ärger mit den Nachbarn.

Informieren Sie sich vorher, welche Regelungen gelten. Halten Sie zum Beispiel Grundstückgrenzen oder -abstände nicht ein, wird Ihre Bebauung ganz schnell wieder dem Erdboden gleichgemacht.

Nachbarschaftsstreit eskaliert nach diesem Brief.

Grund 3: Grillgeruch

Beim Grillen gilt es vor allem drei Dinge zu beachten:

  • Rauch
  • Uhrzeit
  • Geruch

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Gerade letzterer Punkt sorgt zwischen Nachbarn oft für Diskussionsbedarf. Wer grillt, sollte schauen, dass sich die Rauchentwicklung in Grenzen hält und Gerüche nicht geballt in die Wohnräume der anderen Hausbewohner dringen.

Im schlimmsten Fall landen solche Streitereien vor Gericht - und die fällen ihre BBQ-Urteile sehr unterschiedlich. Deshalb am besten immer so grillen, dass niemand beeinträchtigt wird. So vermeiden Sie unnötigen Stress.

Grund 4: Lärmbelästigung

Zwischen 22 Uhr und sechs Uhr ist Nachtruhe. Während dieser Zeitspanne heißt es: Zimmerlautstärke einhalten. Doch auch am Rest des Tages können Sie nicht tun und lassen, was Sie wollen - und so laut sein, wie Sie es manchmal gerne wären. 

Besonders laute Geräte wie Rasenmäher dürfen nur werktags zwischen sieben und 20 Uhr zum Einsatz kommen - an Sonn- und Feiertagen nicht. Wer die Zeiten missachtet, gerät schnell mit den Nachbarn in Konflikt.

Lesen Sie passend hierzu: Kinderlärm in der Mietwohnung: Was Ihre Kids dürfen - und was nicht.

Grund 5: Eskalation

Hier eine Diskussion und dort ein Streitgrund: Ständiger Stress mit den Nachbarn erregt die Gemüter und lässt die Wut ansteigen - bis das Fass dann irgendwann überläuft.

Doch so weit muss es nicht kommen: Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Nachbarn. Gehen Sie Kompromisse ein und schaffen Sie die Probleme aus der Welt. Schließlich sollte es im Interesse aller Beteiligten liegen, harmonisch zusammenzuleben.

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sm

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