"Es saß an der Türklinke"

DHL-Bote weigert sich, Paket auszuliefern - seine Begründung ist überaus menschlich

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DHL-Boten müssen mit einigem fertig werden – aber auch für sie gibt es wohl manchmal Grenzen.

Ein DHL-Bote hinterließ einer Kundin einen Benachrichtigungszettel, auf dem er erklärt, dass er ihr Paket nicht ausliefern konnte. Die Begründung dafür ist schon fast wieder genial.

Wenn ein Paket nicht ausgeliefert werden konnte, dann meist mit der Begründung, dass der Empfänger zuhause nicht anzutreffen war. Für einen DHL-Boten gab es jedoch eine andere Ursache, warum er das Paket nicht ausliefern wollte – und den wahren Grund dafür nannte er auch ganz offen auf einem Benachrichtigungszettel an die Kundin.

DHL-Bote will Paket nicht ausliefern – seine Begründung ist für einige User verständlich

Ein Foto dieses Benachrichtigungszettels wurde vor wenigen Wochen auf der Social-Media App Jodel geteilt, die hauptsächlich von Studenten benutzt wird. Demnach ereignete sich der Vorfall in Abtsgmünd, einer Gemeinde in Baden-Württemberg.

Darauf ist zu lesen: "Liebe Frau [...], ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Paket nicht am Ablageort abgelegt werden konnte. Es saß eine dicke Spinne an der Türklinke zur Garage. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Mfg"

Und Verständnis kommt dem Paketboten tatsächlich entgegen. In den Kommentaren unter dem Post, der auch auf Facebook geteilt wurde, meint eine Nutzerin zum Beispiel: "Ich habe als Teenager Zeitschriftenabos verteilt. Und einmal saß eine riesen Spinne direkt am Briefkasten. Habe dann geklingelt und die Zeitschrift persönlich abgegeben. Kann den Lieferanten sehr, sehr gut verstehen." Eine andere Userin stimmt zu: "Ey, ganz ehrlich, wenn da eine dicke Spinne sitzt, dann hätte ich dafür Verständnis."

Video: Siehst du das, renn sofort weg

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Es gibt allerdings auch Nutzer, die Mitleid mit der Spinne zu haben scheinen: "Und die Spinne ist jetzt voll traurig, weil die von ihr bestellten Achtfach-Handschuhe von Amazon einfach nicht geliefert werden. Hat eigentlich irgendjemand eine Ahnung davon, wie schwer es ist, als Spinne sowas zu bestellen? Allein schon die Sache mit der falschen Identität. Habt Mitleid!"

Aus einem bestimmten Grund zweifelt ein Leser jedoch die Echtheit des Zettels an: "Fake! Ein ganzer, verständlicher Satz mit nur wenigen Fehlern...", schreibt er. Ob echt oder nicht - auf Facebook hat er für viel Belustigung gesorgt und ist mittlerweile knapp 6.600 Mal geliked und über 200 Mal geteilt worden (Stand: 10. September 2019).

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