Mit Dämmung die Heizkosten senken

Rekordverdächtige Schneemassen und ein historisch kalter März: Der vergangene Winter war ein wahrer Härtetest. Die Heizungen liefen auf Hochtouren – und das bis in den April hinein. Nun heißt für Hausbesitzer vorzubauen und hohen Heizkosten mit einer optimalen Dämmung bereits im Sommer den Kampf anzusagen.

Viel der Heizwärme geht über die Fassade verloren. Laut Experten kann dies bei ungedämmten Einfamilienhäusern bis zu einem Drittel an Wärme betragen, die ungenutzt über das Mauerwerk verloren geht. Schlecht für die Umwelt und zusätzlich ein immenser Kostenfaktor, denn fossile Brennstoffe wie Heizöl werden immer teurer. So wird ein warmes Zuhause für Mieter und Eigentümer fast schon zum Luxus. Auch im nächsten Winter ist mit strengem Frost zu rechnen, der die Bewohner tief in die Taschen greifen lässt, um die Heizkosten zu bezahlen.

Jetzt im Sommer haben Hausbesitzer die Gelegenheit, sich für die nächste Heizperiode zu rüsten. Eine fachgerechte Fassadendämmung lässt Heizkosten – je nach Rahmenbedingungen – um bis zu 40 Prozent schrumpfen. Außerdem werden solche Sanierungsmaßnahmen mit günstigen Krediten und Zuschüssen unterstützt. Besonders lohnt sich eine neue Dämmung, wenn Hausbesitzer ohnehin vorhaben den Anstrich oder Putz zu erneuern. Das nötige Gerüst ist vorhanden und so dauern die Arbeiten nur wenige Wochen. Dann wird unter dem Strich das Haus sowohl optisch aufgewertet, als auch modernisiert. Bei der Wahl des Anstrichs sollte aber darauf geachtet werden, welche Farbe verwendet wird. „Wenn gedämmte Fassaden falsch gestrichen werden, können sie sich mit Hitze aufladen. Das schadet dann der Dämmung“, weiß Malermeister Hans Lehmann aus Bad Sassendorf. Im Extremfall entstehen Risse im Dämmmaterial. Daher sollte vor dem Dämmen immer ein kompetenter Fachmann zu Rate gezogen werden.

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