EuGH verbietet Insektizide

Mehr Bienenschutz: Deswegen bleiben bestimmte Insektizide verboten

Zu sehen ist eine Biene, die an einer gelben Blüte sitzt vor blauem Himmel (Symbolbild).
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Bestimmte Insektizide schaden Bienen (Symbolbild).

Der EuGH hat ein Teil-Verbot von drei Insektiziden von Bayer bestätigt. Bei bestimmten Kulturen dürfen sie zum Schutz der Bienen weiterhin nicht zum Einsatz kommen.

Wachtberg – Naturfreunde freuen sich, der Pharma- und Chemiekonzern Bayer ärgert sich. Denn der Europäische Gerichtshof beschloss, dass drei Insektizide des Herstellers nur noch in Teilen zum Einsatz kommen dürfen. Bei bestimmten Kulturen dürfen von nun an zum Schutz der Bienen diese drei Insektizide keine Verwendung mehr finden. Der Berufung von Bayer gab das Gericht damit nicht statt und bestätigte damit die bereits 2018 gerichtlich beschlossenen Beschränkungen der Insektizide für mehr Bienenschutz*, wie 24garten.de* berichtet.

Um dem Bienensterben und Insektenschwund der vergangenen Jahre entgegenzusteuern, hatte bereits 2013 die Europäische Kommission beschlossen, bestimmte Insektizide nicht mehr zuzulassen. Die drei umstrittenen Mittel sind dabei: Wirkstoffe Imidacloprid, entwickelt von Bayer CropScience; Clothianidin, entwickelt von Takeda Chemical Industries und Bayer CropScience und Thiamethoxam von Syngenta. Bayer und ein weiterer Konzern zogen aufgrund des Beschlusses vor das Europäische Gericht, das die Klage 2018 jedoch abwies. Danach wandten sich die beiden Hersteller an den Europäischen Gerichtshof, der das Teil-Verbot der Insektizide nun jedoch abermals bestätigte. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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