Beim LED-Kauf auf CRI-Wert achten

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Der CRI-Wert einer LED-Lampe gibt die Farbwiedergabe an. Die Qualität wird mit einer Zahl von 1 bis 100 gekennzeichnet. Foto: Armin Weigel

Düsseldorf (dpa/tmn) - LED-Leuchtmittel können sich in der Qualität der Farbwiedergabe stark unterschieden. Sie ist verantwortlich dafür, wie viel Farbvielfalt im Licht zu erkennen ist. Eine Richtlinie ist der CRI-Wert.

Wer eine LED-Lampe kauft, sollte auf den sogenannten Color Rendering Index achten. Dazu rät der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf. Aber nicht alle Hersteller geben diesen Wert auf der Verpackung an. Der CRI-Wert, alternativ auch als Farbwiedergabeindex Ra angegeben, beschreibt, wie gut Farben im Licht einer Lampe erscheinen. Die Qualität der Farbwiedergabe wird mit einer Zahl von 1 bis 100 wiedergegeben. Bei normalen Anforderungen an das Licht sei ein Wert größer als 80 im Haushalt ausreichend.

Eine Straßenbeleuchtung habe zum Beispiel einen sehr niedrigen Wert, denn in ihrem orangenen Licht fällt es schwer, Farben zu unterschieden. Leuchtstoff- und Energiesparlampen in der Standardausführung haben dem VDI zufolge ebenfalls einen schlechten CRI-Wert, deren Licht wirke gelb-grünlich. Das lasse die Haut blass aussehen, oder die Farben Dunkelblau und Schwarz seien nur schwer zu unterscheiden.

VDI-Verbrauchertipps zum LED-Kauf

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