Garten

Aussaat im September: Dieses Gemüse wird noch vor dem Frost erntereif

Eine Person hält frisch geerntete Radieschen in der Hand.
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Radieschen lassen sich auch im September noch hervorragend aussäen.

Im Herbst wird der Garten langsam leer und das Gemüse wieder im Supermarkt eingekauft. Ein paar Sorten können Sie aber jetzt noch aussäen und vor dem Frost ernten.

Sie haben für dieses Jahr noch nicht genug von Gemüse aus dem eigenen Garten? Kein Problem: Eine kleine Auswahl lässt sich auch im September noch säen und rechtzeitig vor den kalten Wintermonaten ernten. Dazu zählen unter anderem Radieschen*, Spinat und verschiedene Salate, wie Markus Krumbein von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Erfurt dem MDR verraten hat.

Diese Gemüsesorten können Sie im September noch aussäen

Radieschen sind wahre Sprinter im Gemüsegarten und können deshalb auch im September noch ohne Probleme im Freiland ausgesät werden. Wählen Sie dafür auf jeden Fall eine schnellwachsende Radieschen-Sorte, damit Sie Ihre Knollen noch rechtzeitig vor den Frösten genießen können. Einige Sorten können Sie bereits nach vier Wochen ernten. Wählen Sie dafür im Herbst am besten einen sonnigen Standort, um die Entwicklung voranzutreiben.

Auch Spinat eignet sich hervorragend für die Aussaat in kühleren Monaten. Das Gewächs mag Wärme nämlich nicht und kann daher ohne Probleme von Ende August bis Anfang Oktober im Garten gesät werden. Etwa sechs bis acht Wochen später können Sie sich dann über die ersten Blätter freuen. Spinat verträgt sogar Frost, weshalb eine Ernte im Winter ebenso möglich ist.

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Martin Krumbein zufolge können Hobbygärtner zudem verschiedene Salate wie Salatrauke, Winterportulak oder Feldsalat im September aussäen. Das Blattgemüse ist für sein schnelles Wachstum bekannt. Andere Sorten wie Kopfsalat, Eisbergsalat oder Endiviensalt seien aber nicht für eine Aussaat im Herbst geeignet – es sei denn, sie werden im Gewächshaus angebaut.

Was beim Aussäen im September zu beachten ist

Hobbygärtner müssen das Beet nicht mehr mit einem Dünger auf die Aussaat im September vorbereiten, wie der Gartenexperte Krumbein erläutert. Die Nährstoffe, die im Boden noch vorhanden sind, seien ausreichend – selbst wenn ein schnell wachsender Salat am selben Standort nachgesät wird. Dafür sollte aber in der nächsten Saison ein Fruchtwechsel vorgenommen werden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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