Tierische Filteranlagen

Muscheln als nützliche Hingucker im Aquarium

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Muscheln arbeiten wie kleine Filteranlagen und sind daher mehr als nur nützliche Hingucker im heimischen Aquarium. Foto: Angelika Warmuth

Eine Filteranlage besitzt jeder Hobby-Aquarist. Doch die Wasserqualität lässt sich auch noch auf eine weitere Weise verbessern: mit Muscheln im Wasser.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Muscheln sind nicht nur echte Eyecatcher, sondern auch hilfreiche Bewohner, die im Aquarium das Wasser filtern. Die Weichtiere vertilgen Mikroorganismen, Algen und Futter und unterstützen so das Biosystem des Aquariums, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

In den Zoofachhandlungen seien Muschelarten in den schönsten Farben erhältlich - passend zur Aquariumlandschaft oder Wohnungseinrichtung wie etwa die Körbchenmuschel der Gattung Corbiculidae. Ihre Ansprüche entsprechen im Wesentlichen denen von Fischen: So sollte es tiefen, weichen Sand geben, damit sich die Tiere darin eingraben können. Der Bodengrund sollte mindestens halb so hoch sein wie die Schale der Muschel lang.

Eine gesunde, lebendige Muschel sei nie weit geöffnet. Im Gegenteil: Nur tote Muscheln öffnen sich. Deshalb sei eine geöffnete Muschel möglichst schnell aus dem Aquarium zu entfernen - ihr Weichkörper würde sich sehr schnell zersetzen und so das Wasser verderben.

Muscheln lassen sich auch gut mit Fischen vergesellschaften - aber nur mit solchen, die sie nicht als Beute ansehen. Geeignet sind daher kleine, nicht zu ruppige Fische.

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