Kraniche kehren aus dem Süden zurück

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Kraniche im Spreewald: Gibt es nochmal einen Wintereinbruch, macht das diesen Vögeln nicht so viel aus. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa/tmn) - Hobby-Ornithologen haben derzeit wieder viel zu gucken: Die ersten Kraniche kehren aus dem Süden zurück. Manche Vögel sind in Deutschland aber nur auf der Durchreise.

Die ersten Kraniche kehren derzeit aus ihren Winterquartieren zurück. Aus Spanien und Frankreich kommend, überfliegen die Vögel einen rund 150 Kilometer breiten Korridor von der Eifel über Rhein und Ruhr sowie über den Taunus entlang der Lahn. Darauf weist der Naturschutzbund Deutschland hin. Sollte es in den nächsten Tagen nochmal einen Wintereinbruch geben, macht das den Kranichen wenig aus: Als große Vögel frieren sie nicht so leicht. Bleibt es über längere Zeit massiv kalt, können sie innerhalb von ein bis zwei Tagen in mildere Gegenden ausweichen.

Manche Vögel sind in Deutschland aber nur auf der Durchreise. Nach einem kurzen Zwischenstopp ziehen sie weiter zum Brüten nach Skandinavien. Seinen Höhepunkt erreicht der Frühjahrszug in der zweiten Märzhälfte. Anders als der große Zug im Herbst ist er aber schwerer vorherzusehen und verläuft viel weiter verstreut.

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