Entflogenen Vogel nicht sich selbst überlassen

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Einen ausgebüxten Vogel sollten Tierhalter nicht sich selbst überlassen, sondern vorsichtig zurück locken. In Freiheit findet das Tier sich womöglich nicht zurecht. Foto: Harry Melchert

Einmal die Käfigtür offen gelassen und schon ist der Piepmatz entwischt. Halter sollten aber auf jeden Fall versuchen, das Tier zurück zu locken, denn in der ungewohnten Freiheit überlebt es womöglich nicht lang.

Bremen (dpa/tmn) - Wenn ein Vogel entwischt, geben viele Halter schnell die Hoffnung auf. Der Industrieverband Heimtierbedarf rät aber dazu, den Vogel nicht seinem Schicksal zu überlassen, da er sich in Freiheit nicht zurechtfinden wird.

Ihn zu jagen oder fangen sei aber der falsche Weg. Zuerst sollte man versuchen, das Tier mit etwas Futter wie Kolbenhirse oder Rufen anzulocken. Ist das Tier bereits außer Sichtweite, versuchen Halter es am besten in Windrichtung - denn Vögel fliegen oft mit dem Wind. Dabei kann es helfen, die Rufe des Partnervogels vorher mit dem Smartphone aufzunehmen und abzuspielen.

Auch Suchplakate können helfen, mit denen man in der Nachbarschaft auf den entflogenen Vogel aufmerksam macht. Wer vorbeugen will, übt mit seinem Vogel schon für den Ernstfall - und macht ein Clickertraining: Mit Hilfe von Belohnungen lässt sich dem Tier antrainieren, dass es auf Kommando zum Halter fliegt.

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