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Test: Preisvergleich bei Hörgeräte-Batterien lohnt

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Batterien für Hörgeräte - sogenannte Zink-Luft-Zellen - sollten rund zehn Tage lang halten. Foto: R. Kaiser/Stiftung Warentest/dpa-tmn

Bei Hörgeräte-Batterien gibt es große Preisunterschiede. Die Stiftung Warentest wollte wissen, ob sich dieser in der Leistung niederschlägt? Hier die Antwort.

Berlin (dpa/tmn) - Gute Batterien für Hörgeräte müssen nicht teuer sein. Günstige Modelle lieferten in einem Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2018) genauso lange Strom wie deutlich teurere.

Der Preisunterschied ist erheblich: Ein Sechserpack sogenannte Typ-10-Knopfzellen für Im-Ohr-Hörgeräte von Masterlife kostet 95 Cent. Ein Sechserpack von Duracell schlägt dagegen mit bis zu zehn Euro zu Buche. Beide hatten im Test die gleiche Laufzeit und schnitten mit "gut" ab. Die teureren Batterien fanden die Tester bei einem anderen Händler allerdings für fünf Euro. Es lohnt sich also, auch die Preise unterschiedlicher Händler zu vergleichen.

Nutzer können selbst dazu beitragen, dass die Batterien länger halten. Die für Hörgeräte verwendeten Zink-Luft-Batterien werden aktiviert, indem ein Aufkleber von einer kleinen Öffnung entfernt wird. Benötigt der Nutzer sein Hörgerät gerade nicht, sollte er diese Öffnung wieder luftdicht verschließen. Damit wird der Stromfluss unterbrochen. Gelagert werden Batterien trocken und bei Raumtemperatur.

Unter den Batterien vom Typ 10 schnitten die Modelle von Power one, Panasonic und Duracell am besten ab. Bei den Typ 312-Batterien für Hinter-dem-Ohr-Geräte punkteten die Batterien von Duracell, Power one und Geers. Testsieger der großen Knopfzellen vom Typ 13 für verstärkende Geräte wurden die Batterien von Ansmann, Geers und Duracell. In allen Kategorien schnitten aber viele weitere Modelle mit "gut" ab.

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