Filmoffensive bei Netflix

Netflix gibt dem Star Wars 8-Schöpfer 450 Millionen US-Dollar für eigene Filme

„Star Wars: Die letzten Jedi“-Regisseur Rian Johnson hat einen Mega-Deal mit Netflix unterzeichnet. Die Filme landen direkt beim Streamingdienst.

Wie das Magazin Deadline kürzlich berichtete, hat Netflix* sich die Rechte für zwei Fortsetzungen von "Knives Out" von Regisseur Rian Johnson gesichert. Der Streamingdienst habe für beide Filme insgesamt sage und schreibe circa 450 Millionen US-Dollar investiert. "Knives Out" ist ein Krimi im Stil eines Agatha-Christie-Films, der 2019 in die Kinos kam und ein großer Erfolg war. Er spielte weltweit über 311 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von 40 Millionen US-Dollar. Dass zwei Fortsetzungen kommen werden, ist daher weniger überraschend, allerdings haben Kino-Fans das Nachsehen, weil die Filme voraussichtlich direkt bei Netflix landen werden.

„Knives Out“-Sequels: Dreharbeiten sollen im Sommer beginnen

Netflix hat die Rechte an den „Knives Out“-Fortsetzungen erworben.

Deadline zufolge hat das Casting für die "Knives Out"-Fortsetzungen bereits begonnen. Die Dreharbeiten sollen voraussichtlich Ende Juni in Griechenland beginnen, allerdings seien die Termine und die genauen Drehorte noch nicht in Stein gemeißelt. Im ersten Film untersucht Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) den Tod des wohlhabenden Autors Harlan Thrombey, gespielt vom erst kürzlich verstorbenen Schauspieler Christopher Plummer. „Knives Out“ verfügte über eine namhafte Besetzung unter anderem mit Ana de Armas („Blade Runner 2049“), Chris Evans („Captain America“), Jamie Lee Curtis („Halloween), Don Johnson („Miami Vice“) und Katherine Langford („Tote Mädchen lügen nicht“). Regisseur Rian Johnson erhielt für seine Arbeit auch eine Oscar-Nominierung für das beste Original-Drehbuch. In den „Knives Out“-Fortsetzungen wird Daniel Craig in seiner Rolle als Detektiv Benoit Blanc zurückkehren. Weitere Darsteller stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

Lesen Sie auch: Oscars 2021: So gut haben die Produktionen der Streamingdienste abgeschnitten.

„Knives Out“-Sequels: Konkurrenz von Netflix wird größer

Der Mega-Deal mit Rian Johnson ist einer der bisher größten bei einem Streamingdienst. Netflix hat sich damit ein aufkommendes Film-Franchise gesichert, dessen Rechte nicht nach einiger Zeit auslaufen. Neben den zahlreichen Originalproduktionen, die das Unternehmen in Auftrag gibt, scheint dies die Strategie zu sein, welche Netflix für die Zukunft anstrebt. Grund dafür ist vor allem, dass die Konkurrenz im Streaming-Bereich in den letzten Monaten immer größer wird. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Netflix: Das sind die fünf populärsten Serien mit den höchsten Zuschauerzahlen.

Diese Netflix-Serien werden im Jahr 2021 fortgesetzt

Netflix hat das größte Geheimnis zu "Stranger Things" gelüftet.
Henry Cavill in der Netflix-Serie „The Witcher“.
Eine Szene der Netflix-Serie „The Umbrella Academy“.
Netflix startet mit "Locke & Key" im Februar eine neue Mystery-Serie.
Diese Netflix-Serien werden im Jahr 2021 fortgesetzt

Rubriklistenbild: © Lionsgate/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare