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Reisen mit kleinem Budget: Leichter als es scheint

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Ein schöner Urlaub muss nicht am Geld scheitern: Es gibt heute viele Möglichkeiten, beim Reisebudget Einsparungen vorzunehmen, ohne dass darunter die Qualität der eigenen Urlaubsreise leiden muss.
Ein schöner Urlaub muss nicht am Geld scheitern: Es gibt heute viele Möglichkeiten, beim Reisebudget Einsparungen vorzunehmen, ohne dass darunter die Qualität der eigenen Urlaubsreise leiden muss. © mario0107 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Wer kennt das nicht: Im Sommer ist die Sehnsucht nach der Ferne und einem Platz am Meer besonders groß!

Doch wenn der eigene Geldbeutel dabei sein Veto einlegt ist guter Rat teuer. Glücklicherweise ist es durchaus möglich, auch mit relativ kleinem Budget schöne Reisen zu unternehmen. Doch wie funktioniert das Ganze und was sollte dabei beachtet werden?

Die größten Posten: Anreise und Unterkunft

Die beiden Hauptkostenpunkte einer Reise sind stets die Anreise und die Unterkunft. Während die Anreise sich durch nicht allzu ferne Ziele noch regulieren lässt, müssen Low-Budget-Reisende bei der Unterkunft schon gewitzter vorgehen. Bei der Anreise selbst existieren jedoch auch ganz unterschiedliche Varianten:

In Bezug auf die Unterkünfte es gibt einige Strategien, auch hier ordentlich Geld zu sparen:

1. Nehmen, was übrig ist: Last-Minute-Angebote zum Schnäppchenpreis

Einem Hotel ist es stets lieber, zu einem kleineren Preis voll ausgebucht zu sein als einige leere Zimmer vorweisen zu müssen. Aus diesem Grund können Reisende hier kurz vor Reiseantritt entsprechende Angebote finden. Der Vorteil liegt darin, dass sich hier mitunter tatsächlich tolle Schnäppchen machen lassen. Nachteilig ist dagegen jedoch, dass man sich das Hotel und eventuell auch das Reiseziel dann nicht unbedingt aussuchen kann.

2. Auf die „Share Economy“ bauen: Günstige Ferienwohnungen finden

Dienste wie Airbnb haben in den letzten Jahren die gesamte Branche im Tourismus umgekrempelt. So bieten immer mehr Menschen nicht benötigte Zimmer oder Wohnungen über Share-Plattformen auf privater Basis zu günstigen Konditionen an. Wer sich hier umschaut, kann die eigene Übernachtung mitunter deutlich günstiger erhalten. 

3. Auf günstige Unterkünfte bauen: Hostels und Herbergen als Lösung

Mitunter ist es auch möglich, in Hostels sehr günstig einige Nächte zu verbringen. Hier gilt: Die Angebote vorher genau checken und bei mehreren Personen dafür sorgen, dass man letztlich auch ein Zimmer erhält.

Wer diese Punkte beachtet, kann die Kosten für den eigenen Sommerurlaub mitunter deutlich absenken und somit das eigene Budget schonen.

Die Verpflegung: Tipps für Schnäppchenjäger

In einem romantischen Restaurant essen gehen und einen unvergesslichen Sommerabend erleben? Eine wunderschöne Vorstellung, die sich bei einem Urlaub über 1-2 Wochen jedoch oft nicht jeden Tag umsetzen lässt. Glücklicherweise gibt es durchaus Alternativen:

Auch die Verpflegung vor Ort lässt sich also auf ein günstiges Niveau absenken. Je nach Urlaubsort existieren hier natürlich auch ganz unterschiedliche Möglichkeiten. So gibt es Länder mit einem ganz anderen Lebensstandard, wo das Leben selbst nur ein Bruchteil dessen kostet, was in Deutschland anfällt. Dafür fällt bei solchen Fernreisen ein nicht unerheblich höherer Preis für die Anreise an.

Ohne ein zusätzliches Budget macht der Urlaub keinen Spaß!

Wenn die Basics abgedeckt sind, sollte für die eigene Reise zusätzlich noch Geld zur Verfügung stehen, um bestimmte Aktivitäten zu unternehmen. Dazu gehören mitunter folgende Optionen:

Dieses Budget ist natürlich sehr individuell, aber es sollte zumindest in Grundzügen vorhanden sein. 

Die Finanzplanung: Welches Budget steht zur Verfügung?

Bevor es an die Reiseplanung geht, ist ein genauer Check der finanziellen Möglichkeiten entscheidend. Dabei steht eine Frage im Mittelpunkt:

Wie viel Budget steht für den Urlaub zu Verfügung?

Ist das vorhandene Budget deutlich zu niedrig für die gewünschte Reise, bestehen zwei Möglichkeiten:

1. Weitere Finanzquellen erschließen 

Im Normalfall geht es hierbei um Finanzierungsmöglichkeiten. Gerade online lassen sich in diesem Bereich oft attraktive Angebote finden. Private Kredite sind zudem unkompliziert und schnell zu beantragen, so dass die Planungen dadurch kaum beeinträchtigt werden. 

Alternativ ist es natürlich auch möglich, Freunde und Verwandte nach einem kleinen Darlehen zu fragen, um der Familie den wohlverdienten Urlaub zu gönnen. Der Dispokredit ist hingegen keine sinnvolle Finanzierungsquelle, da die Zinsen dafür viel zu hoch liegen.

Wichtig: Ein Urlaubskredit sollte maximal so gestaltet sein, dass er sich bequem in einem Jahr abzahlen lässt. Schließlich soll die eigene finanzielle Situation nicht auch noch über die nächste Urlaubssaison hinaus unter der Finanzierung leiden.

2. Den Urlaub „downgraden“

Die zweite Möglichkeit besteht natürlich darin, den Urlaub den eigenen finanziellen Möglichkeiten anzupassen. Wer hier geschickt Schnäppchen nutzt, kann dabei sicherlich das benötigte Budget deutlich herunterschrauben. Trotzdem sollte niemand Wunder erwarten: Urlaub ist nicht kostenfrei zu haben!

Fazit: Low-Budget Urlaub kann ebenfalls Spaß machen

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein Low-Budget in keiner Weise nur mit Verzicht zu tun hat. Es gibt heute durchaus viele Möglichkeiten, die Kosten für eine Urlaubsreise im Zaum zu halten. Ob nun Last-Minute-Angebote, Hostels oder günstige Ferienwohnungen: Für jeden Urlaubertyp existiert innerhalb gewisser Grenzen ein Sparpotenzial. Wer dieses geschickt nutzt und sich danach freudig in den Urlaub begibt, bekommt Erholung und schöne Erinnerungen zum kleinen Preis. Darüber hinaus existiert auch noch die Möglichkeit, sich zumindest über eine kleine Finanzierung das Urlaubsbudget zu erhöhen.

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