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Wer jetzt nach Kroatien fährt, darf folgende Dokumente keinesfalls vergessen

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Sonne tanken und Weltkulturerbe besuchen: Wer in Kroatien Urlaub machen möchte, muss an der Grenze nachweisen, dass er genesen oder geimpft ist.

München - Insel-Hopping im Mittelmeer, Campen in Istrien oder Kulturreise nach Dubrovnik: Kroatien zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen – auch weil die Anreise mit dem Auto gemeistert werden kann. Doch auch Kroatien litt und leidet als Urlaubsland unter der Corona-Pandemie. Die Hotel- und Tourismus-Industrie musste vor allem während der Lockdowns finanzielle Einbußen hinnehmen. Doch seitdem die Impfquoten steigen und die Inzidenzen sinken, zieht es wieder vermehrt Urlauber in das osteuropäische Land.

Allerdings lässt die ursprünglich aus Indien stammende Delta-Virusvariante Regierungen weltweit wieder strengere Reisebestimmungen verhängen. Dem Robert Koch-Institut als biomedizinische Leitforschungseinrichtung der deutschen Bundesregierung zufolge gilt Kroatien aktuell als „einfaches Risikogebiet“. Als einfache Risikogebiete werden Gebiete mit erhöhtem Corona-Infektionsrisiko ausgewiesen. Dem auswärtigen Amt zufolge ist Kroatien jedoch regional unterschiedlich stark betroffen. So wird vor allem vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaft Zadar abgeraten, da hier die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage überschreitet.

Was deutsche Touristen bei der Einreise nach Kroatien vorzeigen müssen

Für Kroatien gelten dem Auswärtigen Amt zufolge aktuell folgende Einreise-Bestimmungen für deutsche Touristen:

Türkisblaues Wasser lockt jedes Jahr Touristen nach Podstrana, eine Verbandsgemeinde in Dalmatien mit 9.129 Einwohnern, die an der kroatischen Küste etwa acht Kilometer südlich der Stadt Split liegt.
Türkisblaues Wasser lockt jedes Jahr Touristen nach Podstrana, eine Verbandsgemeinde in Dalmatien mit 9.129 Einwohnern, die an der kroatischen Küste etwa acht Kilometer südlich der Stadt Split liegt. © Zvonimir Barisin/www.imago-images.de

Delta in Kroatien: Reisende sollten die Nachrichten verfolgen

Weiterlesen: Ferienhaus-Urlaub in Deutschland: Hier gibt es im Sommer noch freie Plätze

Auch in Kroatien breitet sich die Delta-Variante des Coronavirus aus. Knapp 26 Prozent der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Juni waren auf die hochansteckende Delta-Variante zurückzuführen, wie der deutsche Auslandsrundfunk Deutsche Welle informiert – Tendenz steigend. Daher kann es auch in Kroatien zu kurzfristigen Änderungen für Reisende kommen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, die Nachrichten zu verfolgen, um schnell auf neue Reise-Beschränkungen reagieren zu können. (jg)

Was Kroatien-Reisende außerdem beachten müssen:

Mehr Quellen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/

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