Kreta und Rhodos

Urlauber, aufgepasst: Griechische Inseln ab heute Hochrisikogebiete

Wer auf einer griechischen Insel Urlaub machen will, muss seine Pläne eventuell überdenken. Reiseziele um Kreta und Mykonos sind jetzt Corona-Hochrisikogebiete.

Hamm - Für einen Urlaub im Spätsommer und Herbst sind griechische Inseln malerisch und wunderschön. Ob Mykonos, Santorin, Rhodos, Kreta, Naxos oder Paros - die Zahl der Destinationen ist groß. Alle diese griechischen Inseln wurden jetzt zu Corona-Hochrisikogebieten erklärt. Das geht aus den Neuerungen in der RKI-Liste hervor. (News zum Coronavirus)

InselKreta
Fläche8.336 km²
Bevölkerung623.000 Einwohner (Stand 2011)

Kreta, Mykonos und Co.: Diese griechischen Urlaubsinseln sind jetzt Hochrisikogebiete

Wie das hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt gegeben hat, sind Kreta, Rhodos, Mykonos und weitere griechische Ferieninseln zu Hochrisikogebieten erklärt worden. Schon vor Wochen hatte Griechenland mit seinen im europäischen Vergleich hohen Corona-Fallzahlen auf sich aufmerksam gemacht.

Die griechische Insel Kreta ist aktuell die Region mit der höchsten Inzidenz in Griechenland. Neben Kreta sind noch weitere Urlaubsinseln betroffen, zum Beispiel Naxos, Paros, Santorin, Mykonos oder Rhodos - nämlich all jene, die zur Südlichen Ägäis gehören. Die Hochstufung der griechischen Inseln zu Hochrisikogebieten gilt ab Dienstag, 24. August 2021.

Griechische Urlaubsinseln sind Corona-Hochrisikogebiete - RKI stuft weitere Länder hoch

Griechenland steht übrigens nicht alleine da. Im gleichen Zuge erklärte das Robert-Koch-Institut Brasilien, Dominica, Kosovo und Nordmazedonien zu Hochrisikogebieten. Gleiches gilt für die Regionen Border und West in Irland. Vor einer Woche wurde bereits die Türkei als Hochrisikogebiet eingestuft. Das RKI nimmt diese Einstufungen wöchentlich nach Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium vor.

Dass die griechischen Inseln um Kreta, Mykonos, Rhodos, Naxos Paros und Santorin nun Hochrisikogebiete sind, hat für deutsche Urlauber Folgen: Zwar sind vollständig geimpfte und genesene Einreisende bei der Rückkehr von der Quarantänepflicht befreit. Alle anderen müssen sich jedoch selbst isolieren und können sich davon erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test befreien. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach dem fünften Tag der Einreise automatisch. 

Urlaubsreisen zu Corona-Zeiten: Kanaren jetzt kein Hochrisikogebiet mehr

Im Umkehrschluss hat das Robert-Koch-Institut aber auch Zurückstufungen bekanntgegeben. Die Kanaren und die Gegend um Barcelona sind nun nämlich keine Hochrisikogebiete mehr. Konkret gilt die Erleichterung für alle kanarischen Inseln sowie die spanischen Regionen Kastilien-La Mancha, Asturien, Katalonien sowie Valencia. Deutsche Reiserückkehrer müssen nur noch einen negativen Corona-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorweisen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Wie lange ein solcher Schnelltest in Deutschland überhaupt noch akzeptiert wird, ist ganz unabhängig von den Reise-Regeln unklar. Denn in Deutschland und NRW wird gerade eine Vielzahl an Corona-Schnelltestzentren abgebaut. Außerdem rechnen manche Experten um Jens Spahn fest damit, dass in einigen Bereichen zeitnah die 2G-Regel umgesetzt wird, Getestete danach also nicht mehr die gleichen Vorzüge genießen wie Geimpfte.

Rubriklistenbild: © Tobias Schormann/dpa

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