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Südfrankreich ist Hochrisikogebiet: Welche Regeln jetzt für Urlauber gelten

Südfrankreich gilt jetzt als Corona-Risikogebiet. Was bedeutet das für Urlauber? Was müssen sie bei der Einreise und Rückreise beachten?

Hamm - Die Corona-Zahlen in vielen Ländern steigen wieder an. Und mit größeren Inzidenz-Werten werden auch die Regeln und Einschränkungen strenger. Das kann wiederum Auswirkungen auf den Urlaub haben, den aktuell während der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern viele machen.

LandFrankreich
HauptstadtParis
PräsidentEmmanuel Macron

Urlaub in Frankreich: Teile jetzt Corona-Risikogebiet - Regeln für Reise

Manchen Menschen, die zurzeit ihren Urlaub in Frankreich verbringen, dürfte eine Nachricht sauer aufgestoßen sein: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat einige Regionen in Südfrankreich nun als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Das sind Länder bzw. Regionen mit besonders hohen Fallzahlen. „Indiz ist regelmäßig eine 7-Tagesinzidenz von deutlich über 100“, schreibt das RKI auf seiner Homepage. Der Inzidenz-Wert in Frankreich liegt aktuell (Stand 6. August) bei 232,2.

In Südfrankreich wurden nun drei Regionen als Hochrisikogebiete klassifiziert - und zwar drei auch bei Deutschen beliebte Urlaubsregionen. Konkret handelt es sich um:

  • Okzitanien
  • Provence-Alpes-Côte d‘Azur
  • Korsika

Darüber hinaus gelten auch die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin und St. Barthélemy als Corona-Hochrisikogebiete.

Doch welche Auswirkungen hat die Einstufung des RKI für Urlauber, die gerade in Südfrankreich sind oder in den kommenden Wochen dorthin reisen möchten? Zunächst einmal gilt für alle Reisenden, die nicht von einer Corona-Infektion genesen oder vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, eine Testpflicht, die am 1. August in ganz Deutschland eingeführt wurde. Alle Menschen, die älter als elf Jahre sind, müssen bei ihrer Einreise einen negativen Corona-Test nachweisen. Je nach Urlaubsland können dabei Kosten auf die Reisenden zukommen.

Südfrankreich jetzt Corona-Risikogebiet: Das müssen Urlauber bei Ein- und Ausreise beachten

Zudem gibt es eine Quarantäne-Pflicht für alle, die aus einem Hochrisikogebiet wie Südfrankreich nach Deutschland zurückkehren und nicht von einer Corona-Infektion genesen oder vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Kinder unter zwölf Jahren müssen sich für fünf Tage in häusliche Isolation begeben, alle älteren Personen für zehn Tage. Mit einem negativen PCR-Test kann die Quarantäne von Jugendlichen und Erwachsenen aber auf fünf Tage verkürzt werden.

Darüber hinaus müssen alle Reiserückkehrer aus einem Hochrisikogebiet, zu denen auch Spanien und Mallorca gehören, eine digitale Einreiseanmeldung vornehmen - auch diejenigen, die bereits von einer Covid-19-Erkrankung genesen oder vollständig gegen Corona geimpft sind.

Aber auch für die Einreise aus Deutschland nach Frankreich gelten bestimmte Corona-Regeln. Einreisende ab zwölf Jahren müssen einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR- oder Antigen-Test vorweisen. Das gilt allerdings nur für Menschen, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind.

Rubriklistenbild: © Bob Edme/dpa

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