Reisen trotz Corona 2021

Urlaub auf Mallorca schon im Frühjahr: Spanien macht Hoffnung und nennt Bedingungen

Ist der Urlaub 2021 auf Mallorca sogar schon im Frühjahr möglich? Spanien macht nun vielen Deutschen Hoffnung. Allerdings müssen Voraussetzungen erfüllt werden.

Hamm - An warmen Sonnenstrahlen ist derzeit in Deutschland kaum zu denken. Das Land befindet sich Schnee-Chaos. Zudem winkt wohl eine Verlängerung des Corona-Lockdowns bis hinein in den März. Der Wunsch, dem grauen Alltag und den Pandemie-Sorgen zu entfliehen, wächst bei vielen von Tag zu Tag. Eben jener könnte sehr bald in Erfüllung gehen. Ein beliebtes Urlaubsziel könnte das Reisen noch in diesem Jahr möglich machen - vielleicht sogar schon im Frühjahr. (News zum Coronavirus)

OrtMallorca (Spanien)
Fläche3.640 km²
Höhe1.445 Meter
Bevölkerung923.608 (2019)

Urlaub 2021 auf Mallorca bereits im Frühjahr? Spanien plant Impfreisepass

30 Grad, Cocktails am Strand oder der Hotelbar, erfrischen im kühlen Nass. Des Deutschen beliebtestes Urlaubsland Spanien macht jetzt Hoffnung und plant sichere Reisekorridore, wie die Mallorca Zeitung berichtet. Demnach könnte der Urlaub in Palma, Alicante und an der Costa Brava sehr bald wieder möglich sein. Allerdings gibt es mehrere Voraussetzungen.

Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Spanien bei 250 pro 100.000 Einwohner. Eben jene müsste rapide sinken, damit die Regierung weitere Urlaubspläne für 2021 in Gang setzt. Das Land zählte 2019 neun Millionen Reisende allein aus Deutschland. Der Andrang auf die begehrten Plätze wäre enorm in den kommenden Monaten. Interessierte müssen jedoch weitere Voraussetzungen erfüllen.

Urlaub 2021: Mallorca will das Reisen für Touristen mit Impfnachweis möglich machen

Demnach müssten Touristen einen Impfnachweis gegen das Coronavirus vorlegen. Wie genau so ein Impfpass aussehen soll, ist derzeit noch unklar. Die spanische Botschaft bestätigte derweil Pläne, das sichere Reisen für Touristen im Land noch im Jahr 2021 ermöglichen zu wollen. Man arbeite „an der harmonisierten Einführung von Impf-Zertifikaten gegen Covid-19“, wird die Botschaft von der Bild zitiert.

Nun entscheidet offenbar das Impftempo gegen das Coronavirus über die Urlaubspläne der Deutschen im Jahr 2021. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hatte Griechenlands Premier Ky­ria­kos Mit­so­ta­kis ein Impfzertifikat innerhalb der EU angekündigt. Demnach soll das Reisen für Personen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden, deutlich erleichtert werden. Unterschiedliche Aussagen über das Coronavirus in Spanien lösen Spekulation über Reisefreiheit ab Ostern aus, wie Costa Nachrichten* berichtet.

Urlaub 2021 auf Mallorca: Impftempo in Deutschland könnte mitentscheiden

Aktuell geht es beim Thema Impfung in Nordrhein-Westfalen und Deutschland nur langsam voran. Aktuell sind vor allem mobile Impfteams unterwegs und impfen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sowohl Kanzlerin Angela Merkel als auch Gesundheitsminister Jens Spahn hatten angekündigt, jedem Deutschen noch im Jahr 2021 ein Impfangebot machen zu können. Wo genau man sich in der Impf-Warteschlange befindet, berechnet ein kostenloses Onlinetool.

Spanien macht Urlaubern für 2021 trotz Coronavirus Hoffnung.

Spanien macht noch für das Jahr 2021 Urlaubern Hoffnung. Doch wie sieht es bei anderen beliebten Destinationen aus? In Österreich und Italien haben Einreisende mit Impfung aktuell keine Sonderrechte. Hier ist weiterhin eine Corona-Test sowie eine zweiwöchige Quarantäne Pflicht. Die Angst davor, dass Geimpfte das Virus weitergeben könnten, sei noch zu hoch.

Ähnliches gilt für die Türkei und Kroatien. Impfpass-Reisende sind nach Vorlagen eines negativen PCR-Tests von Ausgangssperren befreit. Dennoch müssen sich Touristen an die strikten Hygienemaßnahmen halten. Kroatien hofft bis zum Sommer wegen der sinkenden Fallzahlen auf Lockerungen. Während in Frankreich noch keine Ausnahmen für Impfreisende gemacht werden, gibt es in Rumänien, Estland und Polen schon jetzt keine Quarantänepflicht mehr für Geimpfte mit Impfnachweis. *Costa Nachrichten ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Isaac Buj/dpa

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