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Vorsicht: In diesen Ländern kann Trinkgeld als Beleidigung aufgefasst werden

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Von: Franziska Kaindl

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Im Urlaub Trinkgeld zu geben, kann in manchen Reiseländern wirklich ins Auge gehen. Denn nicht überall ist der Obolus gern gesehen.

In Deutschland und vielen anderen Ländern ist es üblich, bei einem guten Service im Restaurant oder anderen Gaststätten ein Trinkgeld zu geben. Die Höhe kann je nach Ort unterschiedlich ausfallen: So werden in Deutschland für gewöhnlich rund zehn Prozent Trinkgeld gegeben. In den USA hingegen sollten Sie nochmal 15 bis 20 Prozent auf die Rechnung aufschlagen – hier sind die Bedienungen auf die zusätzlichen Einnahmen angewiesen, weil das Einkommen sehr niedrig ist. Es gibt aber auch das andere Extrem – nämlich Länder, in denen der Obolus mit Argusaugen betrachtet wird und man sich mit dieser Geste als Tourist eher unbeliebt macht.

Bloß kein Trinkgeld in Japan – noch weniger in China

Besonders in Japan sollten Sie mit Trinkgeld an sich halten – es sei denn, Sie wollen es sich mit den Gastgebern verscherzen. Hier wird das Kleingeld nämlich als Beleidigung empfunden, wie unter anderem der Business Insider berichtet. Guter Service ist für Japaner schließlich selbstverständlich. Verboten ist es auf der Insel allerdings nicht – anders als in China. Servicepersonal in Bars und Restaurants dürfen hier kein Trinkgeld annehmen. Touristen zahlen also nur das, was tatsächlich auf der Rechnung steht.

Euromünzen liegen neben einem Glas auf einer Restaurantrechnung.
Trinkgeld ist in vielen Ländern üblich – aber nicht die Regel. © Imago

Trinkgeld auf Reisen: Hier ist es kein Muss, aber trotzdem gern gesehen

Ebenfalls unüblich ist Trinkgeld laut Bild.de in Ländern wie Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden, Kasachstan, Slowenien, Estland, Luxemburg, Island, in der Schweiz oder in den Niederlanden. Trotzdem freuen sich Kellner über den kleinen Zuschlag – es ist also kein No-Go, etwas mehr auf den Tisch zu legen. (fk)

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