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Österreich verschärft Corona-Regeln – Skiurlaub 2021 in Gefahr?

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Von: Franziska Kaindl

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Skitourengeher am Kitzsteinhorn Gletscherskigebiet.
Nachdem ein Skiurlaub in Österreich in der letzten Saison kaum möglich gewesen ist, hoffen viele auf den kommenden Winter. © Imago

Österreich steuert aktuell auf eine vierte Corona-Welle zu – die Regierung plant daher neue Verschärfungen der Corona-Regeln. Was das für den Skiurlaub bedeutet.

Manch einer macht sich womöglich schon Gedanken um den Skiurlaub* in der Wintersaison 2021/22. Gerade Österreich ist da ein beliebtes Reiseziel der Deutschen – wenn da nicht die steigenden Infektionszahlen wären, die die Regierung nun zu verschärften Corona-Maßnahmen zwingt. Österreichs Kanzler Kurz stellte diese Woche einen dreistufigen Plan vor, mit dem die Infektionswelle eingedämmt werden soll. Neu ist, dass man sich ab sofort an der Belegung der Intensivbetten orientiert.

Verschärfte Corona-Maßnahmen: der 3-Stufen-Plan Österreichs

Der neue Stufenplan der österreichischen Regierung sieht eine erste Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab 200 belegten Intensivbetten vor. Daher wird Stufe 1 bereits ab dem 15. September in Kraft treten. Ab dann gelten folgende Regeln:

Die Maßnahmen der Stufe 2 treten sieben Tage nach Überschreitung von 300 Intensivbetten in Kraft:

Die Stufe 3 tritt sieben Tage nach Überschreitung von 400 Intensivbetten in Kraft und bringt folgende Maßnahmen mit sich:

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Was bedeuten die neuen Corona-Regeln für den Skiurlaub in Österreich 2021?

„Die kommende Wintersaison wird stattfinden“, erklärte Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP) im Zuge der Vorstellung der neuen Corona-Maßnahmen. Die Regeln sind unter anderem auch dazu da, den Wintertourismus in Österreich vor noch mehr Schaden zu bewahren. „Etwas Vergleichbares darf es nicht mehr geben“, sagte auch der Obmann des Fachverbandes der Österreichischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer und ÖVP-Abgeordnete Franz Hörl laut dem Portal Oberösterreich Nachrichten. Demnach hätten die heimischen Seilbahnen im letzten Winter Umsatzeinbußen von über 90 Prozent verkraften müssen. Ähnliches berichtet Erich Egger, Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft in den Salzburger Nachrichten: „Wir haben im Vorjahr 95 Prozent unserer Einnahmen verloren, ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so noch einmal aufsperren“.

Die kommende Wintersaison hänge laut Hörl vor allem von der Politik ab. 1-G-, 2-G- oder 3-G-Regeln für Skigäste könne er sich aufgrund der schweren Umsetzbarkeit kaum vorstellen: „Bei einem normalen Skilift wären dann drei Zeltfeste zu kontrollieren“. Da mittlerweile rund 60 Prozent der Menschen geimpft seien und auch die Zahl der Genesenen steige, hätten einschränkende Maßnahmen aber „keine Berechtigung“ mehr. „Zudem gehe ich davon aus, dass es gelingen wird, die Impfquote noch weiter zu steigern. Die Zeichen stehen besser. Ich bin optimistisch hinsichtlich einer akzeptablen Wintersaison“, meint Hörl. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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