Osterurlaub

Rückreisewelle führt zu Stillstand im ganzen Land

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Viele Osterurlauber wollen nach Hause. Da kann es mitunter zu einem Stau kommen.

Urlaubsheimkehrer werden am Wochenende wohl viel Geduld aufbringen müssen. Da die Osterferien in allen Bundesländern außer Schleswig-Holstein enden, muss bundesweit mit dichtem Verkehr und Staus gerechnet werden.

München - Auf der Autobahn wird es am Wochenende (10. bis 12. April) viel Verkehr geben. Nach Einschätzung des ADAC bleibt das ganz große Chaos aber aus, weil viele Urlauber die Rückreise bereits ab der Wochenmitte oder erst am Sonntag antreten werden.

Mit dem höchsten Verkehrsaufkommen ist laut dem ACE und ADAC am Samstag (11. April) zu rechnen, vor allem in den Großräumen Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München sowie auf folgenden Strecken:

A 1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln
A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck
A 5 Basel - Karlsruhe - Darmstadt
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Füssen/Reutte - Kempten - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Karlsruhe
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 10 Berliner Ring
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 81 Singen - Stuttgart
A 93 Kufstein - Inntaldreieck
A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 Bundesgrenze/Pfändertunnel - Lindau - München
A 99 Umfahrung München

Der ADAC weist außerdem auf Vollsperrungen hin: Noch bis voraussichtlich Freitag (10. April) um 5.00 Uhr ist die A 45 zwischen Kreuz Dortmund/Witten und der Anschlussstelle Dortmund-Süd in beiden Richtungen dicht. Eine weitere Sperrung bis ebenfalls voraussichtlich Freitag gibt es auf der A 643 zwischen Mainz-Mombach und Wiesbaden-Äppelallee in beiden Richtungen.

ADAC-Stauprognose als Video

ACE zur aktuellen Verkehrslage

ADAC zur aktuellen Verkehrslage

Kommt es auf der Autobahn zu Stau, müssen Autofahrer Platz für Rettungsfahrzeuge lassen - die sogenannte Rettungsgasse. Bei zweispurigen Straßen bedeutet das: Autofahrer auf der rechten Spur steuern an den rechten Fahrbahnrand, die auf der linken Spur an den linken Straßenrand, erklärt die Initiative Rettungsgasse rettet Leben, eine Kampagne der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft. Auf dreispurigen Autobahnen wird die Gasse zwischen der mittleren und der linken Spur gebildet. Durch den Freiraum können Rettungsfahrzeuge ungehindert zur Unfallstelle vorfahren. Wichtig: Nachdem Feuerwehr und Polizei durchgefahren sind, muss die Gasse frei bleiben - für eventuell nachfolgende Einsatzkräfte.

dpa

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