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Portugal-Urlaub: Auch für Geimpfte gelten ab sofort strengere Regeln

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Von: Franziska Kaindl

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Blick auf die Altstadt von Lissabon.
Die Fallzahlen in Portugal steigen langsam wieder an. © Joaquim Ferreira/Imago

Portugal hat seine Corona-Maßnahmen wieder verschärft. Nicht nur für die Einreise, sondern auch im Land selbst müssen Besucher darauf achten.

Wer auf der Suche nach etwas milderem Wetter und einer weniger dramatischen Corona-Lage ist, wird dieser Tage in Portugal fündig. Nachdem das Land auf der Iberischen Halbinsel bereits mehrere Male stark von der Pandemie betroffen war, scheint die Regierung die Situation fürs Erste im Griff zu haben – was vermutlich auch an einer hohen Impfquote von 87 Prozent liegt. Dennoch steigen auch hier in den letzten Tagen die Infektionszahlen langsam wieder an. Mit dem 1. Dezember verschärfen sich daher vorsorglich die Corona-Maßnahmen im Land und für Einreisende. Was Sie nun beachten müssen.

Portugal-Urlaub: Was jetzt bei der Einreise gilt

Ab sofort ist die Einreise nach Portugal auf dem Luftweg nur noch mit einem negativen Corona-Testergebnis möglich – das gilt auch für Personen, die geimpft oder genesen sind. Es sind sowohl Antigen-Schnelltests, die maximal 48 Stunden alt sind, als auch PCR-Tests, die maximal 72 Stunden alt sind, erlaubt. Fluggesellschaften sind dazu angehalten, nur Passagieren mit einem solchen Test den Einstieg zu gestatten. Ausgenommen sind aber Kinder unter 12 Jahren. Abgesehen davon braucht es weiterhin ein ausgefülltes Einreiseformular (Passenger Locator Form).

Diese Corona-Regeln gelten in Portugal

Auch vor Ort müssen sich Einheimische und Touristen fortan an strengere Regeln halten: Zutritt zu Freizeiteinrichtungen wie Hotels und anderen Herbergen, Restaurants oder Fitnessstudios ist nur noch mit einem 3G-Nachweis erlaubt. Wer Discos, Bars oder Großveranstaltungen ohne feste Plätze besuchen will, muss zudem einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest vorlegen – egal, ob geimpft oder genesen (3G+). Die Maskenpflicht hingegen gilt nur noch in geschlossenen Räumen. Im öffentlichen Raum muss ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen eingehalten werden.

Ab dem 1. Januar will Portugal dann noch weiter zurückfahren und eine Woche lang in einer Art „Lockdown light“ verbringen, wie das Online-Portal aerztezeitung.de berichtet. In dieser Zeit sollen Schulen und Universitäten sowie Bars und Diskotheken geschlossen bleiben. Homeoffice soll obligatorisch sein. (fk) *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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