Erschreckend

Pilot erhält lebenslanges Flugverbot, nachdem er absolut gefährliche Aktion erlaubte

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Unautorisierte Personen sind im Cockpit nicht erlaubt. (Symbolbild)

Die Sicherheit an Bord eines Flugzeugs ist oberste Priorität einer jeden Airline und Crew. Ein Pilot ging jedoch ein unnötiges Risiko ein - und erhielt nun die Strafe.

Ein chinesischer Pilot erlaubte es im Januar 2019 einer Frau, sich ins Cockpit zu begeben und sich dort auf den Steuerplatz zu setzen. Bei der Aktion entstand ein Foto der Frau, die mit "Victory"-Geste in die Kamera blickt. Fast ein Jahr später wurden Personen im Netz auf dieses riskante Verhalten aufmerksam - was nun dazu geführt hat, dass der Pilot seinen Job verloren hat.

Frau unerlaubt in Cockpit - User entsetzt

Der Schnappschuss wurde von der Frau auf der Twitter-ähnlichen Plattform "Weibo" gepostet, welches eines der größten sozialen Netzwerke Chinas ist. "Ich bin dem Piloten total dankbar! Ich bin wirklich so aufgeregt", beschrieb die Dame ihr Bild. Erst jetzt entdeckte ein chinesischer Blogger das Foto und erkannte das Flugzeug als eine Maschine der Fluggesellschaft Air Guilin. Er kritisierte die Airline heftig dafür, die Sicherheitsstandards nicht beachtet zu haben. Laut dem chinesischen News-Portal Global Times gehen Experten davon aus, dass es während des Fluges entstanden ist. Es folgte eine große Empörung unter den chinesischen Nutzern, aufgrund des riskanten Verhaltens des Piloten. Mittlerweile hat die Nutzerin ihren Schnappschuss wieder entfernt.

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Riskante Aktion im Cockpit: Airline reagiert sofort

Die Reaktion der Airline auf die Debatte um das Foto folgte prompt: Am Montag (4. November 2019) teilte sie in einem Statement mit, dass der unbenannte Pilot lebenslang von seinem Dienst entlassen wurde und weitere Crew-Mitglieder ebenfalls für unbestimmte Zeit suspendiert sind. Die Fluggesellschaft betonte, dass es mit einer "Null-Toleranz-Politik gegenüber jegliches unprofessionelles und unsachgemäßes Verhalten, das die Luftsicherheit gefährden könnte" reagiere. Unautorisierte Personen hätten im Cockpit nichts zu suchen. "Wir werden unsere strengen Sicherheitsstandards weiter verbessern, um zu vermeiden, dass solche Vorfälle wieder passieren."

Um wen es sich bei der Frau handelte, ist hingegen unklar. Während manche Medien berichten, dass es die Freundin des Piloten sei, schreiben andere, dass sie eine Ausbildung zur Flugbegleiterin bei Air Guilin absolviere. Die Chinese Aviation Law Association verlangt, dass sie ebenfalls bestraft werden sollte - mit fünf Tagen Haft und einer Geldstrafe.

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