Impfzertifikat

Österreich: Ab Sonntag gelten strengere Corona-Regeln beim „grünen Pass“

In Österreich ist der „grüne Pass“ üblich, um eine Testung, Genesung oder Impfung nachzuweisen. Für letztere gelten bald strengere Regeln.

München - Sowohl bei der Einreise als auch in vielen anderen Bereichen des Alltags gilt in Österreich derzeit die „3-G-Regel“. Das heißt: Personen müssen entweder geimpft, getestet oder genesen sein. Die Nachweise darüber werden mittels des „grünen Passes“ vorgelegt. Ab dem 15. August sollen diesbezüglich aber strengere Regeln gelten.

„Grüner Pass“ in Österreich: Strengere Regeln beim Impfschutz

Bisher galten in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern noch etwas lockerere Regeln, was die Corona-Impfung angeht: So genügte lange Zeit der Nachweis einer einzelnen Impfdosis mit den Vakzinen von Biontech, Moderna, Astrazeneca, Sinopharm und Sinovac, sofern diese mindestens 22 und maximal 90 Tage zurücklag. Das wird sich nun ändern: Ab Sonntag braucht es auch noch die Zweitimpfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Der Nachweis soll ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für diejenigen, die mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson immunisiert wurden.

Die „3-G-Regel“ gilt in Österreich unter anderem bei der Einreise als auch in der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen, in der Hotellerie und Beherbergung, Freizeiteinrichtungen oder Reisebussen und Ausflugsschiffen. Somit reicht auch für Urlauber der Nachweis der Erstimpfung, die 22 Tage zurückliegt, nicht mehr aus.

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Österreich: Diese Regeln gelten für Genesene und Getestete

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Die Regeln für Genesene und Getestete bleiben unverändert: Erstere benötigen einen Genesungsnachweis in Form einer ärztlichen oder behördlichen Bestätigung (z.B. ein PCR-Test), dass sie in den letzten 180 Tagen eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Auch ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist, wird akzeptiert. Getestete hingegen müssen einen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, oder einen Antigen-Schnelltest, der maximal 48 Stunden alt ist, vorlegen. (fk)

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Rubriklistenbild: © Stefan Rotter/Imago

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