Umziehen und Geld erhalten

Für Umzug nach Italien 28.000 Euro erhalten: Dörfer in Kalabrien suchen Einwohner

Blick auf das historische Dorf Santa Severina in der Hügellandschaft Kalabriens.
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Das historische Dorf Santa Severina in der Hügellandschaft Kalabriens sucht noch Einwohner.

Einige italienische Dörfer in der südlichen Region Kalabrien sind auf der Suche nach neuen Einwohnern. Dafür greifen sie tief in die Tasche.

München - Italien ist eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen. Doch warum nur Urlaub machen, wenn man auch dort leben kann? Neun Dörfer in der südlichen Region Kalabrien suchen neue Einwohner und wollen dafür sogar tief in die Tasche greifen. 28.000 Euro winken Interessierten, wenn sie sich für ein Leben dort entscheiden. Aber was steckt dahinter?

Italienische Dörfer wollen neue Einwohner mit Finanzspritze locken

Viele ländliche Gebiete Italiens haben mit einem Bevölkerungsrückgang zu kämpfen. Um wieder für mehr Leben in den kleinen Dörfern zu sorgen, überlegen sich die lokalen Regierungen deshalb regelmäßig neue Anreize. In Kalabrien, quasi die Stiefelspitze Italiens, sind es aktuell die Dörfer Aieta, Albidona, Civita, San Donato di Nidea, Caccuri, Santa Severina, Sant’Agata del Bianco, Samo und Precarore sowie Bova, die auf der Suche nach Neubürgern sind. Einige der Ortschaften befinden sich in der Nähe der Berge oder des Meeres. Als Lockmittel dienen 28.000 Euro, die den neuen Bewohnern entweder einmalig oder über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren als monatliches Einkommen von 800 bis 1.000 Euro gezahlt werden sollen. Darüber berichtet der britische Nachrichtensender CNN.

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Bewerber müssen in eines der Dörfer ziehen und dürfen maximal 40 Jahre alt sein. Sobald die Bewerbung angenommen wurde, haben die Neubürger 90 Tage Zeit, umzuziehen. Außerdem verpflichten sie sich dazu, ein kleines Unternehmen zu gründen – entweder von Grund auf oder indem sie bereits bestehende Angebote bestimmter von den Städten gewünschter Fachleute annehmen. Daher kann das Geld, das die neuen Bewohner erhalten, auch als Finanzspritze gesehen werden, mit dem das Geschäft unterstützt wird. Insgesamt 700.000 Euro lässt sich die Region das Projekt kosten. Das Bewerbungsverfahren soll in den kommenden Wochen online gestartet werden. (fk)

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