Maßnahmen

Italien-Einreise massiv verschärft – negative Corona-Tests und Quarantäne für Reisende

Das Kolosseum in Rom.
+
Ein Besuch in Rom gestaltet sich für Touristen aktuell sehr schwierig.

Die Regierung Italiens sieht die hohen Corona-Infektionszahlen mit Sorge. Darum gelten nun strengere Einreise-Regeln für Einheimische und Touristen.

In Italien wurden kurz vor Ostern die Einreise-Regeln verschärft. Hintergrund waren zahlreiche Buchungen von Italiener*innen, die ihren Urlaub im Ausland verbringen wollten. Das Reisen im eigenen Land ist nämlich aufgrund des Verbots zwischen den verschiedenen Regionen Italiens zu reisen, erheblich erschwert – sehr zum Ärgernis des lokalen Tourismus. Um den Reise-Boom ins Ausland zu bremsen, wurden deshalb die Testpflicht verschärft und eine Quarantäne eingeführt. Beides betrifft auch Reisende, die aus dem Ausland nach Italien einreisen wollen.

Einreise nach Italien: Verschärfung bei Corona-Tests und Quarantäne

Wer nun aus Ländern der Europäischen Union, also auch Deutschland, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz nach Italien reisen will, muss grundsätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Hinzu kommen nun auch fünf Tage Quarantäne und eine weitere negative Testbescheinigung nach fünf Tagen. Diese verschärften Regelungen gelten vorerst bis zum 30. April.

Zuvor war die Einreise nach Italien für Reisende aus der Europäischen Union noch ohne Quarantäne erlaubt – allerdings auch nur aus triftigen Gründen. Zudem ist eine ausgefüllte Einreiseerklärung nötig. Wer aus Österreich einreist, darf sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden am Stück dort aufgehalten haben. Ausgenommen von der neuen Quarantänepflicht sind laut Auswärtigem Amt jedoch Berufspendler sowie Schüler*innen und Studierende, die mindestens einmal pro Woche an ihren Wohnort in Italien zurückkehren und keine Covid-19-Symptome vorweisen.

Auch interessant: Urlaub an Pfingsten 2021: Das sind die begehrtesten Reiseziele der Deutschen.

Italien sorgt sich um hohe Corona-Inzidenz

Ein weiterer Grund für die verschärften Corona-Maßnahmen ist die hohe Inzidenz in Italien. Die Mehrheit der Regionen wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen zur roten Zone erklärt. Hier gelten Ausgangsbeschränkungen, außerdem müssen Restaurants und Geschäfte geschlossen bleiben. Über die Osterfeiertage befand sich das gesamte Land vom 3. bis 5. April in einem Lockdown. (fk)

Lesen Sie auch: Beliebte Urlaubsdestination in Italien wird zur „weißen Zone“.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare