Neue Maßnahmen

Großbritannien-Urlaub: Diese Corona-Regeln gelten ab heute bei der Einreise

Blick auf die Tower Bridge in London.
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Besonders London ist beliebt für Städtetrips – derzeit aber nur unter Auflagen möglich.

Seit dem 4. Oktober gelten neue – aber gelockerte – Einreise-Regeln für Großbritannien. Vor allem Corona-Geimpfte profitieren davon.

Ab dem 4. Oktober fällt das dreifarbige Ampel-System in Großbritannien weg – stattdessen werden Länder je nach Infektionslage in „rot“ und „nicht rot“ eingestuft. Deutschland gehört aktuell zu den „nicht roten“ Ländern.

Großbritannien-Urlaub: Diese Einreise-Regeln gelten für „nicht rote“ Länder

Welche Regeln für Reisende aus „nicht roten“ Ländern gelten, entscheidet der Impfstatus.

  • Vollständig geimpfte Personen benötigen keinen Covid-19-Test vor der Einreise (pre departure) und müssen sich auch nicht in Quarantäne begeben. Allerdings müssen sie eine Online-Anmeldung über die Passenger Locator Form vornehmen und vor oder am Tag zwei nach der Einreise einen Corona-Test machen. Für Reisende unter 18 Jahren gelten dieselben Regeln.
  • Ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Personen müssen ebenfalls die Online-Anmeldung vornehmen und vor der Einreise einen Covid-19-Test machen. Es folgen zwei weitere Tests vor oder am Tag zwei sowie am oder nach Tag acht nach der Einreise. Für Betroffene gilt zudem eine häusliche Quarantäne von zehn Tagen. Es besteht die Möglichkeit sich am fünften Tag nach der Einreise freizutesten.

Die verpflichtenden PCR-Tests, die an Tag zwei nach der Einreise gemacht werden müssen, sind über einen offiziellen zertifizierten Anbieter zu buchen. Die Preise dafür liegen aktuell bei mindestens 50 Pfund (rund 58 Euro). Das soll sich aber im Oktober auch noch ändern: Es ist geplant, dass auch der günstigere Schnelltest nach der Einreise gültig sein soll.

Aufgepasst: Wer nach Schottland einreisen will, muss immer einen Corona-Test bei der Einreise vorlegen.

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Einreise nach Großbritannien nur noch mit Reisepass

Abgesehen von den Einreise-Regeln, die aufgrund der Corona-Pandemie bestehen, ist der Personalausweis bei der Einreise aus EU-Ländern, dem Europäischen Wirtschaftsraum und aus der Schweiz nicht mehr ausreichend. Stattdessen brauchen Reisende seit dem 1. Oktober einen Reisepass. Diese Änderung hängt mit dem Brexit zusammen.

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Rückkehr nach Deutschland aus Großbritannien

Aus Sicht des Auswärtigen Amtes gilt Großbritannien weiterhin als Hochrisikogebiet. Daher müssen Ungeimpfte und Nicht-Genesene sich nach der Rückkehr nach Deutschland für zehn Tage in Quarantäne begeben. Ab dem fünften Tag der Quarantäne gibt es die Möglichkeit, sich freizutesten. Zudem müssen sich Rückkehrer über die digitale Einreiseanmeldung registrieren. Generell gilt bei der Einreise nach Deutschland die 3G-Regel: Es braucht also einen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder einen negativen Test. (fk)

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