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Athen reagiert auf steigende Corona-Zahlen: Was das für Urlauber bedeutet

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Als eines der ersten europäischen Länder hat Griechenland eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Gruppen angeordnet. Ob das auch Touristen betrifft, erfahren Sie hier.

München - In den vergangenen Wochen waren die Corona-Fallzahlen in Griechenland schlagartig gestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 133,4 Infizierten je 100.000 Einwohner (Stand: 13. Juli, Quelle: Johns Hopkins University). Um die Zahl der Neuinfektionen in den Griff zu bekommen, hat sich Athen für eine strikte Regelung entschieden: Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitssektor müssen sich bis August gegen Covid-19 impfen lassen, so der Beschluss. Andernfalls droht ihnen die Suspendierung, sie werden also ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt.

Am Montag den 14. Juli hatte Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie veröffentlicht. In einer Fernsehansprache sagte Mitsotakis der Tagesschau zufolge: „Wir müssen den Geimpften ihre Rechte zurückgeben und schließlich diejenigen überzeugen, die noch skeptisch sind.“ Doch nicht nur auf Mitarbeiter im Gesundheitswesen wächst der Druck: Viele Maßnahmen treffen auch Bürger und Touristen.

Athen, Griechenland - Lichtstimmung über dem Akropolishügel in der griechischen Hauptstadt Athen mit dem Wahrzeichen des Parthenon-Tempels.
Das Wahrzeichen Athens: Der Parthenon-Tempel auf dem Akropolishügel. Für Griechenland-Touristen herrschen aktuell wieder strengere Corona-Regeln vor Ort. © Nektaria Balomatini/imago-images

Griechenland-Reise: Hier brauchen Touristen einen Corona-Impfnachweis

So gilt ab 16. Juli die Regelung, dass sich in Innenräumen von Gastronomie- und Kulturbetrieben nur noch geimpfte Personen aufhalten dürfen, wie die Tagesschau informiert. Für Reisende sind die neuen Corona-Auflagen dahingehend relevant, dass auch sie nur noch Zutritt in Restaurants, Kneipen, Bars, Theatern, Kinos und anderen Freizeiteinrichtungen haben, wenn sie geimpft sind. Dass die betroffenen Einrichtungen strikt auf die Einhaltung der Regeln achten, ist anzunehmen. Denn bei Verstoß drohen harte Strafen. Der Südwest Presse zufolge müssen Betreiber von Gastro- und Unterhaltungsbetrieben bis zu 10.000 Euro Strafe zahlen und bis zu sechs Wochen schließen, wenn sie gegen die Auflagen verstoßen.

Wer zum Feiern nach Griechenland reisen möchte, der sollte außerdem bedenken: Bis mindestens Ende August gilt dort landesweit ein Tanzverbot. (jg)

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