Corona-Maßnahmen

Griechenland setzt Ungeimpfte unter Druck – strenge Regeln ab September

Badegäste sonnen sich am Strand bei Chaina auf der griechischen Insel Kreta.
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Wer im September als Ungeimpfter in Griechenland Urlaub macht, muss mit Einschränkungen rechnen.

Die griechische Regierung verschärft ab Mitte September ihre Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte. Für welche Bereiche das gilt, erfahren Sie hier.

Die griechische Regierung will in Zukunft keine Rücksicht mehr auf Ungeimpfte nehmen, wie ein neuer Katalog an Corona-Maßnahmen offenbart. Gesundheitsminister Vassilis Kikilias präsentierte die geplanten Regeln am Dienstag. Sie sollen die Impfkampagne weiter in Schwung bringen, nachdem das Interesse zur Urlaubszeit gesunken war. Insgesamt 54 Prozent der Bevölkerung sind aktuell vollständig geimpft. Zeitgleich steigt das Infektionsgeschehen aber wieder an – die Regionen Kreta und die südliche Ägais wurden von der Bundesregierung mittlerweile zu Hochrisikogebieten erklärt.

Griechenland: Strenge Regeln für Ungeimpfte ab Mitte September

Ab Mitte September soll Ungeimpften der Zutritt zu Räumlichkeiten der Innengastronomie sowie Stadien oder Sporthallen verwehrt werden. Dies ist dann nur noch Geimpften oder Genesenen erlaubt. Damit ist der Besuch von Clubs, Diskotheken oder Restaurants ohne Impfzertifikat kaum noch möglich. Gastwirte müssen mit einer App die QR-Codes der Zertifikate ihrer Gäste prüfen, heißt es laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Beschränkungen treten ab dem 13. September in Kraft und sollen vorerst bis zum 31. März 2022 gelten.

Für Inlandsreisen mit dem Flugzeug, der Fähre, dem Bus oder in der Bahn gilt ab Mitte September zudem, dass ein 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest vorgelegt werden muss. Dasselbe gilt für den Besuch von Kinos, Theatern und Museen.

Auch interessant: Einreiseformular für Griechenland ausfüllen – so geht‘s.

Strenge Corona-Regeln in Griechenland: Ungeimpfte Arbeitnehmer in der Mangel

Auch für Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst wird es teuer, wenn sie ab diesem Zeitpunkt nicht geimpft sind. Sie müssen jede Woche einen negativen Antigen-Schnelltest eines anerkannten Labors vorlegen, der vom Arbeitgeber überprüft werden soll. Die Tests sollen 10 Euro kosten und müssen von den Arbeitnehmern selbst bezahlt werden. Ungeimpfte, die im Bildungswesen, in der Gastronomie oder in touristischen Betrieben arbeiten müssen sogar zweimal pro Woche einen Test machen. Für Beschäftige im Gesundheitswesen soll schon ab dem 1. September eine Impfpflicht gelten. Wer sich jedoch gegen die Impfung weigert, wird in den unbezahlten Urlaub geschickt. (fk)

Lesen Sie auch: Griechenland-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

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