Besser reisen

Fünf Tipps, wie sich Ihr Urlaubsstress zu Reisebeginn minimieren lässt

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Stress kurz vor dem Urlaub kann vermieden.

Sobald die ersten Bundesländer in die Sommerferien starten, heißt das vor allem eines: Ausnahmezustand. Doch mit einfachen Tricks haben Sie weniger Stress dabei.

Dass Urlaub nicht automatisch Entspannung bedeutet, belegt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Das erschreckende Ergebnis: Mehr als 30 Prozent der Befragten fühlen sich demnach einen Tag vor Urlaubsantritt noch gestresster als im Alltag.

Unterschiedliche Stressfaktoren vor dem Urlaub

Aber nicht nur Erledigungen am Vortag können die Vorfreude auf den Urlaubsbeginn schmälern. Auch am Flughafen begegnet man einer Menge Stressfaktoren. Der größte davon: lange Wartezeiten. Mehr als 30 Prozent der befragten Flugreisenden gaben an, dass sie von Wartezeiten auf dem Weg zum (16 Prozent) und am Flughafen (20 Prozent) am meisten genervt sind.

Diese fünf Tricks verringern Ihr Stresslevel erheblich

Um das Stresslevel vor dem wohlverdienten Urlaub dieses Jahr gering zu halten, hat das Portal Flightright fünf Tipps zusammengestellt, die den Urlaubsbeginn entspannter machen:

1. Ausreichend Zeit einplanen

Die Anreise zum Flughafen gehört zu den nervigsten Dingen vor dem Urlaubsbeginn. Daher gilt: Ausreichend Zeit einplanen! Denn wer schon abgehetzt am Flughafen ankommt, wird sicher nicht so schnell den Schalter auf "Urlaub" umlegen können. In der Regel empfiehlt es sich mindestens zwei Stunden, bei Flügen in die USA drei Stunden vorher am Flughafen anzukommen, damit man in der Warteschlange für die Sicherheitskontrolle nicht nervös wird.

2. Online einchecken

Für viele Reisende ist der Online-Check-In bereits Routine. Je nach Airline können Passagiere diesen zwischen 24 und 72 Stunden vor Abflug nutzen. Inzwischen ist der Check-In bei fast allen Airlines von der Gepäckaufgabe losgelöst. Wer bequem zu Hause eincheckt, kann sich das Anstehen am Schalter sparen und sich, je nach Ticketkategorie, seinen Wunschsitzplatz sichern.

3. Alles eingepackt? Eine Liste kann helfen

Kofferpacken kann ein echter Stressfaktor sein. "Habe ich alles Wichtige eingepackt und auch sicher an alles gedacht?" Diese Gedanken schießen vielen Urlaubern vor Reiseantritt hunderte Male durch den Kopf. Eine Liste kann hier dabei helfen, den Überblick zu behalten.

Ein weiterer Tipp: Auf Reiseblogs kann man Packlisten nach Ländern und Aktivitäten filtern und herunterladen. Die ausgefüllte Liste kann auch auf der Rückreise hilfreich sein, um am Urlaubsort nichts zu vergessen.

Auch wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, empfiehlt sich eine Packliste. Entsprechende Listen für den Urlaub mit Hund in Deutschland, Kroatien, Italien und auf dem Campingplatz finden Sie hier.

4. Vorbereitung auf den Security Check

Der Sicherheitscheck ist beinahe an allen Flughäfen identisch. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, kann man sich darauf vorbereiten. Schon während man ansteht können zum Beispiel Jacke oder auch Gürtel abgelegt, Armbanduhren und Schmuck sicher verstaut und die Hosentaschen geleert werden. Flüssigkeiten und Elektronikgeräte, die extra kontrolliert werden, sollten bestenfalls oben im Handgepäck liegen, sodass sie einfach zu erreichen und wieder zu verstauen sind.

5. Zu lange Wartezeiten nicht einfach hinnehmen

Wartezeiten am Flughafen sind Nummer eins der Stressauslöser. Nichts nervt mehr, als abflugbereit am Gate warten zu müssen. Als beliebtesten Zeitvertreib beim Warten gab mehr als die Hälfte der befragten Flugreisenden das Beobachten des Geschehens um sich herum an.

Aber auch die spannendste Umgebung wird nach einer allzu langen Wartezeit uninteressant und das Warten zu einer echten Geduldsprobe. Ist man dieser Belastung ausgesetzt, heißt es nicht verzagen. Bei Flügen, die mehr als drei Stunden zu spät am Ziel ankommen oder annulliert werden, kann Passagieren gemäß EU-Fluggastrechteverordnung eine Entschädigung von 250 bis 600 Euro zustehen.

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sca

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