Urlaubsbuchung

Auf Ferienhaus-Suche? Dann sollten Sie sich vor fieser Betrugsmasche hüten

Ferienhäuser in der dänischen Region Nordjylland.
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Kriminelle nutzen den Ferienhaus-Boom aus.

Ferienhäuser boomen in Corona-Zeiten. Einige Betrüger machen sich dies nun zunutze, um Urlauber mit einer Masche in die Falle zu locken.

Ein schönes Ferienhaus in idyllischer Umgebung, das viel Abstand zu anderen Menschen bietet: So stellen sich viele ihre Auszeit in der Corona-Pandemie vor. Dass Ferienhäuser und Ferienwohnungen immer mehr an Beliebtheit gewinnen, ist auch Betrügern nicht entgangen. Sie machen sich die hohe Nachfrage zunutze, indem sie gefälschte Anzeigen schalten, wie die Verbraucherzentrale Niedersachen nun warnt.

Ferienhaus buchen: So locken Betrüger Urlauber in die Falle

Wer bei der Ferienhaus-Suche bekannte Online-Portale wie Airbnb, eBay Kleinanzeigen oder FeWo-direkt durchforstet, sollte sich die Anzeigen ganz genau ansehen. Kriminelle versuchen, Urlauber mit ungewöhnlich günstigen Preisen und malerischen Bildern vom vermeintlichen Ferienhaus oder der Ferienwohnung zu überzeugen. Bei der Anreise stellen die Betroffenen aber fest, dass es die Unterkunft gar nicht gibt oder bereits anderweitig vermietet ist.

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Betrugsmasche mit Ferienhäusern: Wie erkenne ich unseriöse Anzeigen?

Es gibt laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen unterschiedliche Anzeichen, die darauf hinweisen könnten, dass es sich bei einem Ferienhaus-Angebot um eine Fake-Anzeige handelt. Urlauber sollten zum Beispiel hellhörig werden, wenn sie nicht nur eine Anzahlung, sondern direkt den vollständigen Mietbetrag zahlen sollen – egal, wann die Reise tatsächlich stattfindet. Bei unseriösen Anzeigen fehlen zudem oft Name, Anschrift und Telefonnummer des Vermieters. Betrüger geben oft nur eine E-Mail-Adresse oder die Kontaktmöglichkeit über WhatsApp an. Generell sollten Sie vorsichtig sein, wenn der Vermieter die weitere Kommunikation außerhalb der Buchungsplattform fortführen will.

Abgesehen davon sollten Sie laut den Verbraucherschützern auch den Mietpreis oder die Anzahlung niemals außerhalb der Plattform vornehmen. Betroffene sollten auf das Angebot lieber verzichten, wenn Geldtransfers über Western Union oder Money Gram vorgeschlagen werden. Sie seien in der Regel unsicher und ein Hinweis darauf, dass es sich um einen Betrüger handeln könnte – der Zahlungsempfänger lässt sich nämlich verbergen, wie das Online-Portal Travelbook ergänzt. Generell sollte demnach lieber der Lastschrifteinzug oder die Kreditkarte bei Zahlungen genutzt werden. Hier kann das Geld meist wieder zurückgeholt werden, wenn sich das Angebot als unseriös entpuppt.

Zudem sollten Sie auf eine Buchung lieber verzichten, wenn das Mietobjekt nicht konkret beschrieben wird, so die Verbraucherschützer. Unrealistisch niedrige Preise könnten ebenfalls darauf hinweisen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. (fk)

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