Europa

Portugal bis Großbritannien: Welche Reiseziele die vierte Corona-Welle besonders trifft

Die Coronavirus-Mutante Delta breitet sich in Europa aus. Was das für Ihre Reisepläne bedeutet, erfahren Sie hier.

München - In Deutschland stecken sich die meisten Menschen aktuell mit der Virusvariante B.1.617.2 – auch Delta genannt – an. Bei 59 Prozent der Neuinfektionen in Deutschland wird eine Ansteckung mit Delta nachgewiesen, wie aus einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 7.7.2021). Die Weltgesundheitsorganisation stuft Delta als besorgniserregende SARS-CoV-2-Virusvariante ein. Als VOC wird sie bezeichnet, was für „variants of concern“ steht. Wie das RKI weiter informiert, weisen Ergebnisse aus Großbritannien auf eine höhere Übertragbarkeit der Variante B.1.617.2 im Vergleich zur Variante B.1.1.7 (Alpha) hin. Als besorgniserregend wird die Delta-Variante außerdem deshalb eingestuft, weil der Verdacht besteht, dass es nach einer Infektion zu schwereren Krankheitsverläufen kommt. Erste Ergebnisse würden zudem darauf hindeuten, dass derzeitige Impfungen etwas besser vor einer Infektion mit B.1.1.7 als einer mit B.1.617.2 schützen.

Sie sehnen sich nach Strandurlaub? In vielen Ländern herrschen jetzt wieder strengere Regeln aufgrund der Delta-Variante.

Allerdings bestehe nach vollständiger Impfung ein hoher Schutz gegen Erkrankungen und schwere Verläufe, so das RKI. Wie gut die zugelassenen Corona-Impfstoffe wirklich gegen die neue Delta-Variante schützen, erfahren Sie hier.*

Delta-Hotspots in Europa: Welche Länder besonders stark betroffen sind

Besonders schnell hat sich die ursprünglich aus Indien stammende Delta-Variante in Großbritannien ausgebreitet. Hier entfielen mehr als 90 Prozent der im Juni 2021 gemeldeten Corona-Infektionen dem deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle zufolge auf die hochansteckende Delta-Variante. Doch Reisen, die Fußball-EM und andere Faktoren begünstigen, dass sich die Virus-Mutante weiter in Europa ausbreitet. Wie die Südwest Presse informiert, kämpfen insbesondere Portugal, die Niederlande und Spanien mit stark steigenden Inzidenzen wegen Delta.

Wo die Reise hingeht, bestimmen derzeit maßgeblich Corona-Einreise- und Ausreisebestimmungen.

Als Hochinzidenzgebiete gelten deshalb aktuell unter anderem Portugal inklusive der autonomen Regionen Madeira und Azoren, Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete, wie das RKI informiert. Für Hochinzidenzgebiete gilt: Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr nach Deutschland erst einmal zehn Tage in Quarantäne. Und die kann frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test beendet werden, so die Südwest Presse.

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Viele europäische Länder reagieren aktuell mit neuen Beschränkungen auf die Ausbreitung der Virusvariante Delta. So berichtete das ZDF, dass die Regierung in Katalonien die erneute Schließung von Nachtclubs angeordnet hat. Auch in den Niederlanden müssen Clubs wieder schließen und Restaurants dürfen nur noch bis Mitternacht öffnen. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Die aktuelle Liste aller Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiete finden Sie hier

Mehr Quellen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/

Weiterlesen: Welche Optionen haben Reisende in Zeiten der Delta-Variante?

Rubriklistenbild: © Socrates Baltagiannis/dpa

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