Übersicht

Corona-Risikogebiete aktuell: Vor der Reise in diese Länder warnt die deutsche Regierung

Für Reise-Fans ist es schwierig, die Lage um das Coronavirus zu überblicken. In der Übersicht sehen Sie, welche Länder aktuell als Risikogebiet eingestuft sind.

  • Das Auswärtige Amt stuft verschiedene Länder als Corona-Risikogebiet ein.
  • Seit Neustem sind nun beliebte Touristen-Regionen in Tschechien und der Schweiz dabei.
  • In der Übersicht sehen Sie, welche Länder und Regionen die Reisewarnungen aktuell betreffen.

Die Corona-Pandemie sorgt weiterhin für große Verunsicherung unter Reiselustigen. Da die Lage sich stetig ändert und täglich neue Informationen und Regelungen auf potenzielle Urlauber einprasseln, ist es schwierig, den Überblick zu behalten - und zu entscheiden, welches Reiseland noch sicher ist*. Das Robert Koch-Institut führt deshalb eine Liste, auf der alle Länder vermerkt sind, die nach aktuellem Stand als Risikogebiet eingestuft sind - und die deshalb am besten als Urlaubsdestination gemieden werden sollten.

Urlaub trotz Corona: Wie werden Länder als Risikogebiet eingestuft?

Welche Länder als Risikogebiet eingestuft werden, entscheiden das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Einstufung basiert auf einer zweistufigen Bewertung: Im ersten Schritt spielen die aktuellen Infektionszahlen eine gewichtige Rolle. Staaten und Regionen, in denen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gab, gehören automatisch zu den Risikogebieten. Aber auch Länder, in denen die Infektionszahlen nominell darunter liegen, sind vor einer Einstufung als Risikogebiet nicht gefeit: Anhand qualitativer Kriterien wird analysiert, ob auch in Ländern, in denen die Infektionszahlen den Grenzwert nominell unterschreiten, ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Ausschlaggebend sind dabei:

  • Infektionszahlen und die Art des Ausbruchs
  • Testkapazitäten sowie durchgeführte Tests pro Einwohner
  • ergriffene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens
  • Verlässlichkeit der Informationen, die für bestimmte Staaten vorliegen

Auch interessant: In diese Länder darf nur einreisen, wer sich vorab anmeldet.

Corona: Diese Länder sind aktuell als Risikogebiet eingestuft (Stand: 17. September)

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Andorra - das Fürstentum Andorra
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Barbados
  • Belarus
  • Belgien – die Region Brüssel gilt als Risikogebiet
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnia und Herzegowina
  • Brasilien
  • Bulgarien – der Verwaltungsbezirk („Oblaste“) Blagoevgrad
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Côte d‘Ivoire
  • Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eritrea
  • Eswatini
  • Frankreich - die Regionen Hauts-de-France, Île-de-France, Provence-Alpes-Côte d‘Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, Korsika sowie die französischen Überseegebiete Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion und St. Martin
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Grenada
  • Guatemala
  • Guinea
  • Guinea Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Israel
  • Jamaika
  • Jemen
  • Kamerun
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo DR
  • Kongo Rep
  • Korea (Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kroatien - die Gespanschaften Brod-Posavina, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Pozega-Slavonia, Virovitica-Podravina und Zadar
  • Kuba
  • Kuwait
  • Lesotho
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Malediven
  • Mali
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Niederlande - die Provinzen Nordholland (Noord-Holland) und Südholland (Zuid-Holland) sowie die autonomen Länder Aruba und St. Maarten
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Österreich – das Bundesland Wien
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Republik Moldau
  • Rumänien – die Gebiete („Kreise“) Bihor, Brăila, Brașov, București, Buzău, Caras Severin, Iasi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea, Vaslui
  • Russische Föderation
  • Saint Kitts und Nevis
  • Saint Lucia
  • Saint Vincent and the Grenadines
  • Sambia
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi Arabien
  • Schweiz – die Kantone Genf, Freiburg und Waadt
  • Senegal
  • Serbien
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Spanien - ganz Spanien, einschließlich der autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln, gilt als Risikogebiet
  • Sri Lanka
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Surinam
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Tschechien – die Stadtregion Prag
  • Timor Leste (Osttimor)
  • Togo
  • Trinidad Tobago
  • Tschad
  • Tschechien – die Hauptstadt Prag und die Region Středočeský (Mittelböhmische Region)
  • Türkei (ausgenommen die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Muğla)
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Ungarn – die Hauptstadt Budapest
  • USA
  • Usbekistan
  • Venezuela
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland - das britische Überseegebiet Gibraltar
  • Zentralafrikanische Republik

Video: Aufgepasst - in diesen Urlaubsländern müssen Sie sich vor der Einreise anmelden

Weltweite Reisewarnung durch das Auswärtige Amt endet am 30. September

Bis zum 30. September gilt noch eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Ausgenommen davon sind die EU-Mitgliedstaaten, Schengen-assozierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) sowie Großbritannien, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstaat.

Danach soll die pauschale Reisewarnung von Lagebewertungen abgelöst werden, die an die Situation der einzelnen Staaten angepasst wird. „Ab Oktober kehren wir eben zu einem individuellen System für jedes Land zurück", so eine Sprecherin des Auswärtigen Amts laut eines Berichts der Deutschen Presse-Agentur. An der Möglichkeit zu reisen, werde dies allerdings in der Praxis wenig ändern. Reisewarnungen für Länder mit Risikogebieten wird es weiterhin geben.*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Bevor es überhaupt losgeht: Aida bläst erste Reisen nach Kreuzfahrt-Neustart wieder ab.

In Deutschland steigen seit Ende Juli wieder die Corona-Infektionszahlen. Unter anderem auch wegen der Reiserückkehrer. Ein Top-Virologe hat jetzt aber vor Panikmache gewarnt. Ein Bericht des RKI befeuert den Glauben vieler Corona-Zweifler, dass es gar keine Pandemie gibt.

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Rubriklistenbild: © epa/Vassil Donev/dpa

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