Zahlen in europäischen Gebieten steigen

Neue Reisewarnung: Bulgariens „Ballermann" ist jetzt auch Corona-Risikogebiet

Dicht gedrängt erholen sich Urlauber und Einheimische am Strand von Varna.
+
Am Strand von Varna tummlen sich normalerweise die Touristen.

Das Auswärtige Amt warnt seit Freitag (7. August) vor neuen Corona-Risikogebieten. Darunter Regionen in Rumänien und Bulgarien - auch der "Ballermann" im Balkan.

  • In vielen Ländern und Regionen Europas steigen die Corona-Fallzahlen.
  • Das Robert Koch-Institut und das Auswärtige Amt passen deshalb regelmäßig die Liste der Corona-Risikogebiete* an.
  • Seit Freitag wird nun auch vor der Einreise in bestimmte Gebiete Rumäniens und Bulgariens gewarnt.

Nachdem Luxemburg und Antwerpen in Belgien erst vor Kurzem als neue Corona-Risikogebiete innerhalb Europas eingestuft wurden, folgt nun die neue Hiobsbotschaft für Reisende, die sich innerhalb des Kontinents bewegen wollen: Am Freitag (7. August) sind neue Reisewarnungen für zehn weitere Gebiete in Europa ausgesprochen worden. Darunter befindet sich auch eine beliebte Destination von Party-Urlaubern.

„Ballermann" im Balkan: Party-Hochburg Bulgariens ist jetzt Corona-Risikogebiet

Die Bundesregierung warnt nun vor touristischen Reisen in folgende Regionen Bulgariens:

  • Warna inklusive Goldstrand am Schwarzen Meer
  • Blagoewgrad
  • Dobritsch

Auch vor der Einreise in Gebiete Rumäniens wird seit Neuestem gewarnt. Diese sind betroffen:

  • Argeș
  • Bihor
  • Buzău
  • Neamt
  • Ialomita
  • Mehedinti
  • Timiş

Die Urlaubsregionen Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind bisher von der Reisewarnung ausgenommen.

Goldstrand in Bulgarien als Corona-Risikogebiet

Die Reisewarnung der Bundesregierung folgte, nachdem die Corona-Infektionen an den betreffenden Orten die bedenkliche Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen überschritten hatte. Die Einstufung als Risikogebiet trifft dabei auch ausgerechnet den Goldstrand in Bulgarien, der äußerst beliebt bei deutschen Party-Touristen ist. Der Goldstrand wird auch gerne mit dem „Ballermann“ auf Mallorca verglichen, einige Bars wie „Bierkönig“ oder „Ballermann 6" sind sogar nach Hotspots auf der spanischen Insel benannt. Die bulgarische Regierung dementiert jedoch jegliche Berichte, dass die Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort mangelhaft gewesen seien.

Auch interessant: Bei Urlaub in diesen europäischen Ländern müssen Sie einen Corona-Test machen.

Was bedeuten die Reisewarnungen in Bulgarien und Rumänien für Urlauber?

Bei einer Reisewarnung handelt es sich nicht um ein Verbot. Urlaub in den betroffenen Regionen ist also generell möglich, jedoch nicht empfehlenswert. Wer aus einem solchen Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, ist seit dem 8. August dazu verpflichtet, einen Corona-Test zu machen. Für Urlauber, die aufgrund steigender Infektionszahlen mit einer Stornierung liebäugeln, ist eine aktive Reisewarnung von Vorteil: Sie macht es Reisenden möglich, ihren Urlaub kostenfrei abzusagen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Ballermann macht dicht: „Diese Urlauber wollen wir nicht, sie sollen nicht kommen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare