Bank vor dem Urlaub über Reiseziel informieren

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Wer eine Fernreise plant, sollte seine Bank aufsuchen und sich beraten lassen. Foto: Jens Schierenbeck

Düsseldorf (dpa/tmn) - Urlauber sprechen ihre Reisepläne besser mit ihrer Bank ab. Denn für manche Länder oder Regionen können Giro- und Kreditkarte gesperrt sein. Dann stehen sie plötzlich ohne Geld da.

Für manche Regionen muss eine Girokarte erst freigeschaltet werden, erklärt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Für Reiseziele in Europa ist das meist nicht nötig." Aber in weiter entfernten Ländern kann die Girokarte automatisch gesperrt sein.

Ähnlich ist es bei der Kreditkarte: Manchmal sperren Kreditinstitute die Karte aus Sicherheitsgründen, wenn sie in einem anderen Land zum Einsatz kommt. Das soll den Kartenbesitzer eigentlich vor Betrügern schützen. Schlimmstenfalls stehen Reisende dann aber plötzlich ohne Geld da. Daher ist es sinnvoll, die Bank vorher über die geplante Reise zu informieren.

Feck rät außerdem, mit dem Bankberater für Giro- und Kreditkarte ein Tageslimit zu vereinbaren. "Wer im Urlaub beklaut wird, kann den Schaden so eingrenzen." Reisende sollten zusätzlich zu den Geldkarten immer Bargeld dabeihaben. Wichtig ist, dass sie Girokarte, Kreditkarte und Bargeld nie im selben Beutel aufbewahren. "Dann ist bei einem Diebstahl nicht gleich alles auf einmal weg."

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