1. wa.de
  2. Leben
  3. Karriere

Weihnachtsfeier mit Arbeit: Lieber zu wenig als zu viel Alkohol – die Tipps

Erstellt:

Von: Jasmin Farah

Kommentare

Bei vielen Betrieben gibt es nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Weihnachtsfeiern. Doch wie benimmt man sich da richtig? Für alle diejenigen, die es vergessen haben, eine Auffrischung.

Viele Angestellte dürfen sich heuer über eine Weihnachtsfeier freuen. Schließlich ist es eine nette Gelegenheit, außerhalb der Bürowände mit den Kollegen über Privates zu quatschen, dabei gut zu essen und den geselligen Abend feuchtfröhlich ausklingen zu lassen. In den vergangenen zwei Jahren sind diese größtenteils aufgrund der Coronakrise ausgefallen, es besteht also noch einiges an Nachholbedarf.

Weihnachtsfeier unter Kollegen: besser keine Gehaltsgespräche

Doch die ungeschriebenen Regeln, wie man sich richtig bei einer Weihnachtsfeier mit Chef und Kollegen verhält, sind immer noch aktuell. Diese sind teilweise sehr simpel: Auch wenn der Chef die Spendierhosen anhat, sollte man nicht an der Bar über die Stränge schlagen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn man lallend die anderen nervt oder am Ende völlig fertig in der Ecke liegt – oder sogar schlimmeres.

Zwei Menschen wärmen sich mit Glühwein an einem Heizpilz.
Mit den Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt: So gemütlich kann eine Weihnachtsfeier sein. © Monkeybusiness Images/Imago

Ein Glas Sekt, hier und da ein Gläschen Wein und viel Wasser dazwischen sorgen dafür, dass sie auch auf der Weihnachtsfeier einen klaren Kopf behalten. Vergessen Sie zudem nicht, gut zu essen, damit Sie eine feste Grundlage haben. Ansonsten könnte es im Überschwang passieren, dass sie dem Chef unangenehme Fragen stellen. Es kommt aber nicht gut an, wenn Sie beschwipst oder gar betrunken ihn auf der Party nach mehr Gehalt oder ähnlichem fragen. Das ist nicht die Zeit und der Rahmen für solch ein Gespräch.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Karriere finden Sie im regelmäßigen Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Wenn es dann nicht so verläuft, wie Sie es wollen, kann es passieren, dass schnell Dinge ausgesprochen werden, die man am nächsten Tag vielleicht bereut. Manche werden im betrunkenen Zustand anhänglich und gehen bei ihren Kolleginnen und Kollegen einen Schritt zu weit. Bei sexueller Belästigung oder Mobbing droht sogar die fristlose Kündigung.

Weihnachtsfeier ist nicht verpflichtend

Wenn Sie Ihre Kollegen noch nicht so gut kennen oder nicht mögen, ist es immer sicherer, Small Talk zu betreiben und sich daran zu orientieren, was die anderen machen. Übrigens: Wenn Sie allerdings keine Lust auf die Weihnachtsfeier haben, müssen Sie auch nicht hingehen. Weihnachtsfeiern finden zumeist abends bzw. nach der Arbeit statt und sind daher nicht verpflichtend. Findet Sie aber während der Arbeitszeit statt, können Sie frei entscheiden, ob Sie hingehen wollen oder nicht.

Auch interessant

Kommentare