Vorsicht an Weihnachten

Weihnachtsdeko im Büro: Bei falscher Schmuckwahl drohen Ordnungsgelder

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Weihnachtsdeko am Arbeitsplatz wirkt harmlos, doch vor dem Schmücken sollten Mitarbeiter einiges beachten.

Wer hätte gedacht, dass Deko im Büro Gefahren birgt? Mitarbeiter, die zu Weihnachten ihren Arbeitsplatz schmücken wollen, sollten es sich genau überlegen.

An Wohnhäusern, in den Straßen, in Supermärkten und an vielen weiteren Orten findet man bereits massenhaft Weihnachtsdeko. Es macht deshalb Sinn, dass viele den Wunsch verspüren, auch ihren Arbeitsplatz zu schmücken. Generell ist es normal, beispielsweise ein paar Fotos auf dem Schreibtisch aufzustellen - was spricht also gegen üppige Weihnachtsdekoration? Tatsächlich gibt es sogar vieles, was Mitarbeiter und Arbeitgeber in diesem Zusammenhang beachten sollten.

Weihnachtsdeko am Arbeitsplatz: Das sind die Deko-Klassiker

Unzählige Dinge, die sich Mitarbeiter am Arbeitsplatz leisten, scheinen völlig selbstverständlich. Dazu zählt beispielsweise Musik hören oder das Essen von Speisen, nach denen einem gerade der Sinn steht. Doch selbst solche banalen Dinge können zu Problemen führen.

In ähnlicher Weise gilt das für klassische Weihnachtsdeko am Arbeitsplatz. Nicht wenige Mitarbeiter stellen Adventskränze auf, hängen Lichterketten und Lametta um die Monitore oder platzieren kleine Figuren wie Nikoläuse oder Engel auf dem Schreibtisch. Was harmlos klingt, kann durchaus Schwierigkeiten hervorrufen.

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Darum kann Deko am Arbeitsplatz zum Problem werden

Wie das Magazin Markt und Mittelstand in Bezug auf Aussagen von Marc Repey, Fachanwalt für Arbeitsrecht, erklärt, stellt Dekoration dann ein Problem dar, wenn sie die Sicherheit gefährden. Das ist zum Beispiel der Fall, sobald sie Fluchtwege blockiert oder brennende Kerzen für Schaden sorgen. Grundsätzlich gilt, vor dem Schmücken einen Blick auf Betriebsvereinbarungen oder die Hausordnung zu werfen, denn dort könnten Regelungen zur Deko festgeschrieben sein. Da sich die Kollegen möglicherweise von manchem Schmuck gestört fühlen, ist es zudem ratsam, mit ihnen über Dekorationspläne zu sprechen.

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Außerdem sollten Verschönerungen am Arbeitsplatz kein Firmeneigentum beschädigen. Besondere Vorsicht sollten Mitarbeiter aber in Bezug auf Elektronik walten lassen. Repey merkt an, dass die Betriebssicherheitsverordnung eine Sicherheitsprüfung jeglicher Geräte verlangt, um unter anderem Stromschläge vorzubeugen. Wer sich zum Beispiel an Weihnachten nicht daran hält und trotzdem strombetriebene Lichterketten benutzt, muss möglicherweise mit Ordnungsgeldern rechnen.

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