Separater Vertrag

Regeln rund um den Bürohund schriftlich festhalten

+
Hunde gehören manchmal dazu. Bevor Arbeitnehmer ihren Vierbeiner mitbringen, müssen sie ihren Chef fragen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Hunde sind im Büro eher selten. Manche Arbeitnehmer dürfen ihren Vierbeiner dennoch mitbringen. Um sich Probleme zu ersparen, sollten sie einen separaten Vertrag mit ihrem Chef abschließen.

Berlin (dpa/tmn) - Manche Arbeitnehmer dürfen ihren Hund mit ins Büro bringen. Welche Regeln dabei gelten, sollten Arbeitgeber und Tierhalter schriftlich festhalten.

Das geht zum Beispiel als separater Vertrag, aber auch in Form einer Betriebsvereinbarung, erklärt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 2/2018). Fest vereinbaren sollte man zum Beispiel, in welchen Räumen sich der Vierbeiner aufhalten darf und wie oft er vor die Tür muss - und welchen Einfluss das Gassigehen auf die Arbeitszeit hat.

Wichtig ist auch der Umgang mit Problemen: Was ist zum Beispiel zu tun, wenn Kollegen Angst vor dem Hund haben oder er aggressiv wird? Wer haftet bei Schäden? Die einfachste Antwort auf die letzte Frage ist eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung, die Hundebesitzer in vielen Bundesländern ohnehin abschließen müssen. Gute Policen gibt es den Angaben nach ab 60 Euro pro Jahr.

Ob Arbeitnehmer ihren Hund mitbringen dürfen, entscheidet grundsätzlich der Arbeitgeber. Dabei gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung: Dass manche Mitarbeiter mit tierischer Begleitung kommen dürfen, andere aber nicht, ist also nicht ohne weiteres erlaubt. Fragen müssen Angestellte aber trotzdem. Eine einmal erteilte Erlaubnis kann der Chef dabei jederzeit widerrufen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare