Gut platziert

Nutzen Sie diese Frage-Strategie im Bewerbungsgespräch - und Personaler sind hin und weg

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Im Vorstellungsgespräch zählt Sympathie - und die kann man ziemlich gut beeinflussen.

Interesse am Gegenüber kann man am besten mit Fragen ausdrücken - das gilt auch fürs Vorstellungsgespräch. Doch es sollten die richtigen Fragestellungen sein.

Die Freundin, die gerne Monologe ohne Pause zum Besten gibt oder die Freundin, die Fragen stellt: Wen rufen Sie lieber an? Die Antwort dürfte klar sein. Sympathischer sind einfach diejenigen, die sich auch fürs Gegenüber interessieren. Und Interesse zeigt in erster Linie der, der Fragen stellt. Auch im Vorstellungsgespräch sind richtig platzierte Fragen ein entscheidender Faktor, der über Ihre berufliche Karriere entscheiden kann. 

Diese Frage-Strategie bringt Pluspunkte im Bewerbungsgespräch

Dass die richtigen Fragen im Gespräch Zuhörbereitschaft, Einsicht und Zuwendung signalisieren und sympathisch erscheinen lassen, ist der Universität Zürich zufolge auch in Studien belegt. Das Geheimnis einer guten Konversation seien Folgefragen, also Fragen, die an das vorher Erzählte anknüpfen und so das Gespräch in die Tiefe führen. Auf den Arbeitsalltag übersetzt heißt das: Wer Folgefragen stellt, kommt bei Chef, Personaler und Kollegen besser an.

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Generell sind gut platzierte Frage im Vorstellungsgespräch immer eine gute Idee, doch neben banalen Fragen wie dem besten Weg zur Arbeit sollten Sie vermehrt Folgefragen stellen, um einen guten Eindruck zu erwecken. 

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Erklärt der potentielle Chef etwa im Vorstellungsgespräch die Arbeitsabläufe, können hier geschickt platzierte Wie-, Wieso- und Was-Fragen Pluspunkte bedeuten. Doch Vorsicht: Im Vorstellungsgespräch hat der Arbeitgeber das Gesprächszepter in der Hand, lassen Sie ihm Raum, den Gesprächsverlauf zu bestimmen. Wie in einem normalen Gespräch sollten Sie Ihre Fragen deshalb nicht aneinanderreihen wie in einem Verhör, sondern dem Gegenüber auch die Möglichkeit geben, einzuhaken.

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jg

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