Was Experten sagen

An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Job nicht der richtige ist – ein Detail lässt aufhorchen

Ist die Zeit gekommen für einen Jobwechsel?
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Ist die Zeit gekommen für einen Jobwechsel?

Hand aufs Herz: Fühlen Sie sich wohl an Ihrem Arbeitsplatz? Wenn Sie die Frage nicht mit einem Ja beantworten können, sollten Sie die Gründe kennen.

  • Manchmal wird es Zeit für einen Jobwechsel.
  • Was sind "gute" und was "schlechte" Gründe, die für eine Kündigung sprechen können?
  • Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden. Hier jedoch ein paar Anhaltspunkte.

Fühlen Sie sich wohl am Arbeitsplatz? Wenn Sie diese Frage nicht mit Ja beantworten können, sollten Sie darüber nachdenken, woran genau es eigentlich liegt. Fühlen Sie sich womöglich durch Kollegen oder Ihre Vorgesetzten gemobbt? Wie Zahlen belegen, kommt so ein Verhalten im Büro alles andere als selten vor - es ist eines der offensichtlichsten Anzeichen dafür, dass sie sich in einem toxischen Umfeld fühlen. 

Unzufrieden mit dem Job? Vielleicht wird es Zeit für einen Jobwechsel

So fühlt sich einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OnePoll zufolge in Deutschland sogar jeder vierte von Kollegen gemobbt. Wie die Ergebnisse der deutschlandweiten Studie unter 1.000 Arbeitnehmern zeigen, ist Mobbing ein branchenübergreifendes Problem, das sich durch alle Altersstufen und Positionen im Unternehmen zieht. Mobbing dürfte somit zu den Hauptgründen zählen, warum Mitarbeiter sich dazu entschließen, den Job zu wechseln.

Aber noch andere mögliche Anhaltspunkte können den Experten von Karrierebibel.de zufolge dafür sprechen, dass der Job einem nicht guttut. Sie haben einige "gute Gründe, den Job zu kündigen" aufgezählt und betonen zugleich, dass die Pro-Contra-Argumente eine gründliche (Selbst-)Anlyse "freilich nicht ersetzen" können. Denn am Ende muss natürlich jeder selbst abwägen, was für ihn das Richtige ist - und welche anderen Jobs eine mögliche Alternative wären.

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Unzufrieden am Arbeitsplatz? Häufige Gründe für eine Kündigung

"Gute Gründe, den Job zu kündigen" sind aus Sicht der Experten:

  • Gesundheit: Manche Jobs würden "krank" machen, heißt es auf "Karrierebibel.de" zu einem solchen Anzeichen. "Es herrscht Permastress, der Chef vergiftet die Atmosphäre, die Kollegen mobben." So etwas "kann und sollte kein Mensch auf Dauer ertragen". Geld mag wichtig sein - "die Gesundheit ist wichtiger".
  • Langeweile: Gegen das Phänomen des Boreouts* lässt sich den Experten zufolge durchaus etwas unternehmen. "Wenn aber der Job keinerlei Herausforderungen bietet und Sie dort auch nichts mehr lernen oder erreichen können, wird es Zeit, den Job zu wechseln - intern oder extern."
  • Stillstand: Fehlen in Ihrem Job Karriereperspektiven, finanzielle Anreize oder entwickelt sich das Unternehmen aus Ihrer Sicht nicht weiter? Hier darf man sich fragen: Wo bleibt die Motivation, und wo der Spaß?
  • Unsicherheit: Kein Job sei heute sicher, räumen die Experten auf "Karrierbibel.de" ein. "Aber wenn Sie in Dauerangst um Ihre berufliche Existenz oder Zukunft leben, ist das nur noch kräftezehrend – und macht auf Dauer krank."
  • Vetternwirtschaft: Wer viel arbeitet, dafür aber kein Dankeschön bekommt, fühlt sich oft nicht wertgeschätzt. Wenn das auch noch mit Vetternwirtschaft zusammenfalle, ist "das Maß voll".

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

"Schlechte Gründe, den Job zu kündigen" sind aus Sicht der Experten hingegen: 

  • Frust: "Wir haben alle mal einen schlechten Tag im Job. Manchmal hält der Unmut auch ein paar Tage an. Aber das ist kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen." Frusttage gebe es auch in anderen Jobs und Unternehmen, heißt es auf "Karrierebibel.de". Das Gesamtbild im Jahresverlauf sei entscheidend.
  • Kritik: Der Chef war mit Ihrer Leistung nicht zufrieden und sie "ordentlich gefaltet"? "Nicht die beste Art, sicher", rät das Portal. "Aber eher ein Grund zur Selbstreflexion, wo Sie sich verbessern können. Erst wenn die Kritik haltlos und chronisch wird, spricht das für einen Wechsel."
  • Fehler: Sie haben es so richtig vermasselt und fürchten, dass man Sie für einen schwerwiegenden Fehler sogar feuern könnte? Klüger wäre die Haltung von IBM-Gründer Tom Watson, so der Ratschlag der Experten. "Die Firma hat gerade mehrere Hunderttausend Euro in Ihre Ausbildung investiert. Warum sollte jemand anderes diese Erfahrung gratis bekommen?" Ihr Tipp: "Also übernehmen Sie Verantwortung und lernen Sie daraus."
  • Chef: Mitarbeiter kommen für Jobs und gehen wegen Chefs? Das stimme - aber nur zum Teil,  so der Experten-Rat. "Denn mal ehrlich: Die wenigsten Chefs sind perfekt, wie wir auch." Auch Manager ließen sich managen – "nur subtiler".

Auch interessant: An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert?

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(ahu) *Merkur.de und 24vita.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
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