Loben und Delegieren

Kleine Tricks für mehr Zufriedenheit im Job

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Auch mal über etwas anderes als den Job reden: Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sind gut für die Arbeitsmotivation. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Rackern ohne nach rechts und links zu blicken: Wer so durch den Arbeitsalltag powert, kommt vielleicht beruflich voran. Doch dem eigenen Wohlbefinden zuliebe empfehlen Experten einen anderen Weg.

Hannover (dpa/tmn) - Im Idealfall geht man nicht nur arbeiten, um Geld zu verdienen. Sondern weil es einem Spaß macht und bestenfalls sogar körperlich gut tut. Belastung und Stress sind aber weder für das Eine noch das Andere förderlich.

Kleine Tricks beugen hier vor und sorgen für mehr Zufriedenheit im Arbeitsalltag.

- Loben: Wer wertgeschätzt wird, fühlt sich wohler. Und das hat auch Einfluss auf die Gesundheit, erläutert die Organisation Meditüv des Tüv Nord, die zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz berät. Gut zu wissen: Es lohnt sich immer, die Kolleginnen und Kollegen zu loben, wenn es angebracht ist. Denn wer Lob ausspricht, bekommt häufiger welches zurück.

- Delegieren: Eine Aufgabe nach der anderem zu übernehmen, zeugt vermeintlich von hoher Arbeitsmoral. Und manchmal geht es vielleicht nicht anders. Doch wer sich dauerhaft zu viel zumutet, belastet den Körper. Bevor man die eigenen Grenzen überschreitet, sagt man also "Nein" zu einer neuen Aufgabe oder delegiert sie innerhalb seines Teams. Damit schafft man sich neben Entlastung auch Freiräume.

- Sprechen: Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe kann ein Motivationsschub sein. Und das stärkt man, in dem man nicht nur schweigend neben seinen Kollegen arbeitet, sondern immer mal wieder einen Plausch hält. Es sei wichtig, Gelegenheit für Gespräche zu haben, betonen die Experten. Für die Qualität der Arbeit sei das ebenso gut wie für die Gesundheit des Einzelnen.

Mitteilung von Meditüv

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