Was soll das denn?

Kein Scherz: Stellenanzeige verspricht Nichtstun "auf Lebenszeit"

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Den ganzen Tag tun und lassen, was man will? Diese Stelle gibt es wirklich - im schwedischen Göteborg.

Fürs Nichtstun bezahlt werden - klingt zu gut um wahr zu sein? Eine Stellenanzeige verspricht nun genau das. Und tatsächlich: Die Stelle gibt es wirklich!

Den lieben langen Tag machen, wonach einem ist: Das ist tatsächlich Teil eines Jobangebots in der schwedischen Stadt Göteborg. 

Am U-Bahnhof Korsvägen wird eine Stelle geschaffen, bei der Sie quasi fürs Nichtstun bezahlt werden, denn sie beinhaltet "keine Pflichten oder Verantwortlichkeiten" - und das bei voller Bezahlung und auf Lebenszeit! 

Stellenanzeige fürs Nichtstun: Das winkt dem Bewerber

Für die sonderbare Vollzeitstelle winkt dem Bewerber:

  • ein monatliches Einstiegsgehalt von umgerechnet 2.046 Euro brutto (wird jährlich angepasst),
  • Jahresurlaub sowie 
  • Rentenansprüche.

Alles, was der Bewerber dafür tun muss, ist sich morgens ein- und abends auszustempeln. Die Stechuhr ist mit fluoreszierenden Lichtern im Bahnhof gekoppelt, die sich beim Einloggen an- und beim Ausstempeln ausschalten. So weiß jeder, wann der Arbeiter gerade im Dienst ist. Dazwischen steht es ihm frei zu tun und zu lassen, was er will.

Das steckt hinter der kuriosen Stellenanzeige

Die Stelle wurde vom schwedischen Künstlerduo Goldin+Senneby im Rahmen eines Kunstprojekts ins Leben gerufen. Das Konzept nennt sich "Eternal Employment" ("Anstellung für die Ewigkeit") und ging als Gewinner eines Ideenwettbewerbs der schwedischen Behörde für Kunst im öffentlichen Raum und des schwedischen Verkehrsministeriums hervor. Das Projekt wird mit rund 580.000 Euro gefördert, welche die Gehaltszahlungen für etwa 120 Jahre sicherstellen soll.

Doch die Stelle birgt auch ein gewisses Risiko: "Der Angestellte könnte von schwerem Bore-out (Stress durch chronische Unterforderung) betroffen sein." Dieses Risiko wären Sie bereit einzugehen? Nur zu - auch Nicht-Schweden steht es frei, sich zu bewerben. Nur etwas Geduld müssten Sie mitbringen: Arbeitsbeginn wäre im Jahr 2026, wenn der im Bau befindliche U-Bahnhof seinen Betrieb aufnimmt.

Lesen Sie auch: Stellenanzeige von Familienunternehmen wirkt richtig verzweifelt - und sorgt für Lacher.

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