Ärgerlich

Homeoffice und kein Internet? Dann müssen Arbeitnehmer schnell handeln – Experte klärt auf

Eine Frau steht an ihrem Schreibtisch im Homeoffice und arbeitet am Computer.
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Was tun, wenn das Internet im Homeoffice ausfällt?

Egal ob Internetstörung oder ein kaputter Router: Wer im Homeoffice kein Internet hat, kann nicht arbeiten und muss deshalb schnell handeln. Ein Experte klärt über die richtigen Schritte auf.

Schon vor der Corona-Pandemie gehörten Internetstörungen oder ein schlechtes WLAN zu den leidigen Ärgernissen im Homeoffice*. Doch wenn am heimischen Schreibtisch plötzlich das Internet streikt und die Arbeit somit unmöglich wird, dürfen Arbeitnehmer nicht lange zögern.

Homeoffice: Kein Internet? Schnell den Arbeitgeber informieren

Wer aufgrund einer Störung oder anderer Probleme mit dem Internet nicht arbeiten kann, sollte unverzüglich den Arbeitgeber darüber informieren. Das erklärt Karsten Klug von der Kanzlei „Elblaw Rechtsanwälte“ dem Online-Portal Mopo.de. Wer in einem Unternehmen mit Betriebsrat arbeitet, bei dem hilft ein Blick in die Betriebsvereinbarung zum Homeoffice. Dort sei der Umgang mit Störsituationen oft geregelt, so der Anwalt.

Falls Sie öfter Probleme mit dem Internet haben, könnte ein neuer WLAN-Router (werblicher Link) vielleicht Abhilfe schaffen.

Lesen Sie auch: Wer im Homeoffice arbeitet, fliegt: Firma in Bayern droht Beschäftigten in der Corona-Krise mit Kündigung.

Sehen Sie im Video: Die größten WLAN-Störer im Homeoffice

Arbeitgeber kann bei Internetausfall anweisen, ins Büro zu kommen

Der Vorgesetzte kann seine Mitarbeiter dann anweisen, ins Büro zu kommen und dort weiterzuarbeiten – selbst während der Corona-Pandemie. Das erlaubt ihm sein Direktionsrecht. Einzige Voraussetzung sei nur, dass der Arbeitgeber über ein entsprechendes Hygienekonzept fürs Büro verfüge, so der Anwalt, schließlich habe er auch eine Fürsorgepflicht. Wer zu einem besonders gefährdeten Personenkreis gehört, könne sich dieser Anweisung jedoch widersetzen, klärt Klug auf. Dies müssen Arbeitnehmer jedoch mit einem entsprechendem Attest belegen.

Internetausfall: Muss die Zeit nachgearbeitet werden?

Doch muss die ausgefallene Zeit nachgearbeitet werden? „Dass das Internet ausfällt, zählt zum Betriebsrisiko, das grundsätzlich der Arbeitgeber trägt“, erläutert Jan Hofer, Fachanwalt für Arbeitsrecht dem Online-Portal np-coburg.de. Deshalb müssten Arbeitnehmer die Zeit auch nicht nacharbeiten, in der sie wegen des Ausfalls nicht arbeiten konnten.

Kein Gehalt ohne Netz?

Übrigens: Das Gehalt wird weitergezahlt, auch wenn Sie wegen eines Internetausfalls vorübergehend nicht im Homeoffice arbeiten können. Sie verdienen Ihrer Meinung nach ohnehin zu wenig? Vielleicht hilft ein Jobwechsel: In welchen Berufen Sie 2021 am meisten Geld verdienen, lesen Sie hier. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: Experiment: Start-up Chef zahlt jedem Mitarbeiter das gleiche Gehalt – das ist passiert.

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Quellen: Mopo.de, np-coburg.de.

Sieben Probleme, die intelligente Menschen häufig haben

Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job.
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer.
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen.
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen.
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